Industries - Dev Diary #3: Versorgungsketten Teil 1

  • Grüße und willkommen zurück beim Cities: Skylines Entwicklertagebuch! Unser heutiges Thema sind die Produktionsketten, welche ein deutlicher Fokus unserer Erweiterung sind, also - lasst uns aufbrechen!


    Die "Industries" Erweiterung wird es euch ermöglichen, in den Produktionsprozess eurer Industrie wie noch nie zuvor in Cities: Skylines einzugreifen. Eine Produktionskette anzulegen ist simpel, doch sie zu perfektionieren erfordert viel Einsatz. Zur Unterstützung eurer Industrie kommen mit der Erweiterung viele neue Gebäude. Jeder Gebäudetyp hat einen bestimmten Zweck und Funktion im Spiel, doch es gibt auch dabei viele verschiedene Variationen - beispielsweise beim Ertrag oder Produktionstyp - und haben auch verschiedene Effektivitätsstufen. Du kannst eine komplette Produktionskette in einem Industrieviertel anlegen - oder, falls du das bevorzugst, verschiedene Gebiete mit speziellen Teilen der Kette anlegen.


    TwoDollarsTwenty hat ein schönes Tutorial für uns angefertigt, das uns das Einrichten und Verwalten der Versorgungsketten im neuen DLC näher erklärt:

    Alle Tutorial-Videos werden auf dieser Playlist im Paradox Interactive Youtube-Kanal veröffentlicht!

    Hinweis: Die Tutorials wurden mit einer Beta-Version des DLC angefertigt, es könnten also noch Änderungen im Vergleich zu den Screenshots und der späteren Version entstehen.

    Aus Rohstoffen Luxusprodukte anfertigen

    In diesem Tagebucheintrag konzentrieren wir uns exemplarisch auf die Forstwirtschaft. Forstwirtschaft ist eine unserer neuen Industriegebiete, doch die Mechaniken funktionieren prinzipiell in allen Industriegebieten gleich. Eine Produktionskette anzulegen ist relativ geradlienig, solange man einige Regeln einhält. Am Anfang ist es nicht schlecht zu wissen, dass die verarbeitenden Gebäude der Stadt gehören, sie erzeugen also keine direkten Steuereinnahmen, sondern erwirtschaften den Gewinn durch ihre Erzeugnisse - je besser also die Produktionskette aufgestellt ist, desto mehr Geld holt ihr auch raus!


    Du startest die Produktionskette durch Rohstoffe, die entweder direkt auf deiner Karte durch entsprechende Rohstoffbetriebe abgebaut werden oder importiert werden können. Rohstoffbetriebe findest du im neu überarbeiteten Müll- und Industriemenü, unterteilt in weitere Untermenüs für die verschiedenen Industrieviertel. Sie können nur in entsprechend zugewiesenen Industrievierteln arbeiten. Die Forstwirtschaft hat entsprechende Rohstoffe, die "unverarbeiteten Forstwirtschaftsprodukte", welche durch den Bau eines entsprechenden Betriebes erzeugt werden - beispielsweise durch den "Großen Förstereibetrieb". Wenn du dich dafür entscheidest, die Rohstoffe zu importieren, werden diese direkt über die Importwege zur nächsten Fabrik geschafft. Doch denke daran, dass du für jedes Importgut auch bezahlen musst! Wenn deine Karte also reich an natürlichen Rohstoffen ist, solltest du den Extragewinn durch den eigenen Abbau in den speziellen Industriebezirken mitnehmen - oder durch Export der entsprechenden unverarbeiteten Produkte.


    Ein Holzlaster holt die frisch gefällten Rohstoffe aus dem Großen Forstbetrieb ab und fährt sie zur nächsten Produktionsstätte.


    Und was ist, wenn ich vergessen habe, bei der Kartenerstellung entsprechende Rohstoffe einzubauen? Keine Sorge! Deine Produktionsstätten importieren automatisch fehlende Rohstoffe, falls im Stadtbereich keine verfügbar sind. Es wird auch genug Lagerhäuser geben, die den Import, Verkauf und Lagerung von Rohstoffen ermöglichen, sodass deine Produktionsstätten durchgängig produzieren können. DU kannst die Lagerhäuser im selben Menü wie die Abbaubetriebe finden. Die Forstwirtschaft lagert ihre Rohstoffe beispielsweise in einem kleinen Stamm-Lager, welches eines von verschiedenen Lagerhäusern ist. Diese Gebäude spielen eine wichtige Rolle, da sie einen Puffer bereitstellen, um eine durchgängige Weiterproduktion gewährleisten zu können. Du kannst alle Ressourcen innerhalb deiner Produktionskette einlagern - ein Punkt, der besonders praktisch ist, wenn du darüber nachdenkst, wie du deine Stadt mit allen erforderlichen Gütern versorgen willst.


    Die Sägemühle ist richtig in Schwung. Unverarbeitete Stämme gehen rein, glatte Bretter kommen raus. Klar und einfach.


    Verschiedene Spezialgüter, welche in Verarbeitungsbetrieben erzeugt werden, sind für bestimmte Fabriken vonnöten, können aber auch an die normal ausgewiesene Industrie verkauft werden, falls diese einen entsprechenden Bedarf haben. Je nachdem, welche einzigartige Fabrik ihr aufstellt, wird sie vier verschiedene Spezialgüter benötigen und daraus Luxusgüter erzeugen. Beispielsweise werden Möbelfabriken freigeschaltet, wenn du deine auf Forstwirtschaft spezialisierte Industriebezirke aufsteigen lässt, und sie verbrauchen dann glattgeschliffene Bretter und Produkte aus der Papierfabrik. Alle einzigartigen Fabriken findest du in ihren eigenen Untermenüs, wo du auch auf einen Blick herausfindest, welche Güter und anderen Bedingungen sie brauchen. Na, kannst du sie alle freischalten?


    Die Möbelfabrik hat einen Schwung an neuen Luxusgütern - Möbel natürlich - hergestellt und liefert diese an die Läden in der Stadt aus.


    Fassen wir die wichtigsten Produktionsschritte zusammen:


    1. Rohstoffextraktoren, beispielsweise Baumschulen, erzeugen Ressourcen aus der Erde oder Rohstoffe, die auch importiert werden, falls davon nicht genügend erzeugt werden können. Überschüssige Produktion lässt sich auch an andere Industrien in der Stadt verkaufen oder in andere Städte exportieren, um weitere Gewinne zu erzeugen. Rohstofferzeugende Betriebe lassen sich nur in entsprechend zugewiesenen Industrievierteln aufstellen.
    2. Rohstoff-Lagerhäuser, beispielsweise Stamm-Lager, findet man im Konstruktionsmenü des jeweiligen Spezialisierungspfades. Lagerung hilft dabei, den Fluss der Ressourcen zu kontrollieren. Spezialgüter und Luxusgüter können auch in Lagerhäusern gesammelt werden. Lagerhäuser können auch außerhalb der Industrieviertel platziert werden. Falls ihr darüber mehr wissen wollt, haltet die Augen offen nach dem nächsten Tagebucheintrag.
    3. Verarbeitende Betriebe, beispielsweise die Sägemühle, wandeln die Rohstoffe in Spezialgüter um, welche für einzigartige Fabriken benötigt werden. Die Überschüsse können auch an normale, generische Industrie verkauft werden. Verarbeitungsbetriebe können nur in entsprechend spezialisierte Industriegebiete gestellt werden.
    4. Einzigartige Fabriken, beispielsweise die Möbelfabrik, produzieren Luxusgüter aus verarbeiteten Rohstoffen. Sie sind das Ende der Produktionskette. Luxusgüter, in diesem Fall eben Möbel aus der Möbelfabrik, können direkt verkauft oder in eure Handelszonen ausgeliefert werden, um dort den Profit deutlich zu erhöhen - oder ihr exportiert sie über die Außenverbindungen. Sie müssen nicht innerhalb der spezialisierten industriegebiete errichtet werden.

    Optimierung der Kette

    Sobald einmal die Produktionskette steht, kannst du dich daran machen, den Prozess zu optimieren. Hier kommen die Versorgungsgebäude zum Zug. Jede Industrie-Spezialisierung hat zwei verschiedene Versorgungsgebäude mit verschiedenen Funktionen, die am gleichen Ort stehen sollten wie die Hauptgebäude. Ihr könnt die Gebäude nicht beliebig in den verschiedenen spezialisierten Bezirken mischen, doch könnt ihr mehrere davon im selben Gebiet bauen. Versorgungsbetriebe erhöhen den Ausstoß eures Industriegebietes, indem sie die Effektivität des Gebietes, in dem sie stehen, erhöhen, und erhöhen darüber hinaus auch die Punktebewertung, damit ihr den Bezirk schneller leveln könnt!

    • Arbeiterunterkünfte erhöhen die Effektivität der Angestellten innerhalb des Industriegebietes um 5% pro Arbeiterunterkunft
    • Industrie-Wartungsgebäude erhöhen die Lagerkapazität der Industriegebäude innerhalb des Gebietes um 5% pro Wartungsgebäude.

    Im nächsten Tagebucheintrag tauchen wir noch tiefer ein in die Welt der einzigartigen Industrien und zeigen, was sie so besonders macht. Wir schauen uns auch noch ein wenig besser die einzelnen Spezialisierungspfade an - alles zum Wohle deiner Stadt. Also, weiterbauen!

  • CRusko

    Hat das Label Industries hinzugefügt
  • "dass die verarbeitenden Gebäude der Stadt gehören" hier fehlt das "Ihnen".

    Am Anfang ist es nicht schlecht zu wissen, dass die verarbeitenden Gebäude der Stadt gehören, sie erzeugen also keine direkten Steuereinnahmen, sondern erwirtschaften den Gewinn durch ihre Erzeugnisse

    Ja das klingt alls echt klasse, freue mich auch schon darauf.

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    Programme: Blender 2.79x, Adobe Photoshop CC 2017, Word & Excel

  • Okay Wolfsmond , kommt halt darauf an wie man es über setzt, hatte es vorhin mit Deepl.com übersetzt.


    Hier das ergebnis "Für den Anfang ist es gut, sich daran zu erinnern, dass, da Sie die Gebäude des Industriegebiets besitzen, sie kein Steuereinkommen im Gegensatz zu Ihren zonierten Gebäuden produzieren. Stattdessen wird Ihr Gewinn durch die Produktionskette erzielt - je besser Ihre Produktionskette funktioniert, desto mehr Geld verdienen Sie."


    Aber darüber lässt sich halt streiten, nach dem zweiten mal lesen paßt es ja doch

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  • Das 4 Tagebuch ist raus

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  • Genau, vielleicht hat es noch keiner gesehen

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  • Das weiß ich doch, aber eine Info kann nicht Schäden.


    Beim letzten Mal war man auch überrascht, man war es ja sonst immer gewohnt, ein Tagebuch pro Woche

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