Generelle Tipps und Fragen

  • moin zusammen.

    Paar Kumpels und ich hab jetzt einen Multiplayer gestartet. Jetzt hab ich ein paar Fragen an unsere Experten :D


    1) kann ich die Ausbreitung der Stadt manuell beeinflussen? Es nervt mich tierisch, dass die Hexagonfelder einfach random zugewiesen werden. Ich würde gerne beeinflussen in welche richtung sich meine stadt ausbreitet.


    2) welche Nationen sind am besten geeignet für Wissenschaft und Glaubenssieg?


    3) ist es sinnvoll Siedler zu spammen und neue Städte zu gründen?


    Habt ihr sonst noch Tipps und Tricks für mich?

  • zu 1


    Ja Du kannst im Stadtfenser Geländefelder kaufen. Das braucht aber einen guten Geldbeutel da mit jedem Kauf der nächste teurer wird. Mach ich in der Regel nur wenn ich nah am Gegner bin und ihm Land/Ressourcen vor der Nase wegschnappen will. In der Regel kannst Du dich auf die KI schon verlassen was das betrifft. Meinen Erfahrungen und beobachtungen nach nimmt sie die felder die gerade am besten nutzen. Was noch hinzu kommt.. nur weil du ein feld hast wird es noch nicht bewirtschaftet, da muss erstmal genug bevölkerung da sein um das zu erreichen.


    zu 2

    kann ich nicht viel sagen. Spiel Civ nur gegen die KI und die ist grundsätzlich sauer auf mich. von daher bin ich dazu übergegangen grundsätzlich mit methode Brechstange zu arbeiten und alles platt zu machen. Die Amerikaner oder deutschen haben sich da bewährt für


    zu 3

    Nein! ist es nicht. Mit jeder Stadt wächst der Aufwand um bei den Perks voran zu kommen. Lieber eine Hand voll städte strategisch gut plaziert als die Karte voll gepflastert. letzteres ging noch bis civ 4, ab Civ 5 ist das keine gute Idee mehr.

    Einzige Ausnahme die ich da mache.. Du triffst auf einen anderen Spieler und im "Leerraum" zwischen euch sind ein paar gute Stadtplätze, da fang ich dann auch das Spammen an da es sich später rechnen wird

    Mein System

    AMD Ryzen 7 3700X | MSI X570 Gaming Edge WiFi | Sapphire RX 5700XT Nitro+| 2x16GB Corsair Vengeance DDR4-3200 | BitFenix Whisper M 550W | Phanteks P400S

    Zubehör

    Logitech G703 Lightspeed | Logitech G710+ | Cooler Master MH752


    Meine Projekte im Internet

    YouTube

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    https://dersesam.de

  • Ich mische mich mal ein ;)


    zu 2:

    Korea ist die Nation mit der sich ein Forschungssieg am besten erringen lässt. Mit dem Seowon hat Korea auch ein eigenes Gebäude welches den Campus ersetzt. Man muss nur darauf achten das der Seowon nur auf einem Hügel gebaut werden kann. Korea ist, was Forschung betrifft so OP das diese Nation bei Spielen im Civ-Forum verboten ist.

    Arabien ist meiner Meinung nach eine Civ mit der man gut einen Glaubenssieg erringen kann. Arabien erhält zudem immer den letzten verbliebenen Propheten.


    zu 3:


    Am Anfang "spamme" ich immer Siedler um mir die wichtigsten und schönsten Siedlungspunkte zu reservieren und um mein Reich "abzustecken". Generell bedeutet mehr Bevölkerung auch mehr Forschung.

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    Mit Volldampf nach Anno 1800

  • Uuuund noch eine Meinung:


    zu 1) Da man iirc sieht, wohin sich eine Stadt beim nächsten Wachstumsschub ausbreitet, kaufe ich hier und da auch Geländefelder, um Städte zu verbinden oder mir Ressourcenfelder frühzeitig zu sichern.


    zu 3) Generell kann man imho die Frage so nicht beantworten, das hängt ab von:

    • der Kartengröße und in Relation davon der Anzahl der Gegner. Je kleiner die Karten und je mehr Gegner, desto mehr ist man auch gezwungen, sich zügig zumindest ein wenig auszubreiten.
    • dem eigenen Volk. Hat man eine Vergünstigung auf die Produktion von Siedlern, sollte man sie auch nutzen.
    • der Häufigkeit von Barbaren. Es hilft nichts, reihenweise Siedler zu produzieren, die man nicht sicher ans Ziel bringen kann, ohne die Sicherheit vorhandener Städte und Bautrupps gewährleisten zu können.
    • der Topographie der Karte im Zusammenhang mit dem eigenen Startort. Es bietet sich manchmal an, zwei oder drei Siedler hintereinander rauszuhauen, wenn man mit den Städten dann den Gegnern den Zugang zu einem größeren Hinterland versperren kann. Das bremst deren Erkundung und Expansion und sichert den eigenen Zugriff auf Ruinen und Ressourcen.

    Im späteren Verlauf kann es dann sinnvoll sein, Siedler zu spammen, um sich die Alleinherrschaft auf Überseegebieten zu sichern oder z.B. in einem Bereich mit vielen kleinen Inseln Ressourchen zu sichern und Seewege zu blockieren. Alles in allem versuche ich mich zwar zügig, aber doch gezielt auszubreiten, reines Wachstum alleine ist mMn kontraproduktiv.

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    Ein Tag ohne ein Lächeln ist ein verlorener Tag. (Charlie Chaplin):)

  • okay, danke für die Tipps!

    Aktuell spiele ich Teddy und ich lose halt total ab, versuch mich jetzt in die Moderne zu schleppen für den Kultursieg. Hatten Random Anführer gemacht.


    Irgendwie verliere ich sehr schnell den Anschluss ans Spiel.

  • Wenn ich mich richtig erinnere, sind die Amis auch nicht gerade einfach zu spielen, ich glaube, ich hab mich mit ihnen immer irgendwie durchgewurschtelt, bis ich Kavellerie hatte, um dann diesen militärischen Vorteil möglichst gut durch aggressives Vorgehen auszunutzen.

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  • Wenn mein Kumpel jetzt Gathering Storm kauft, muss man dann auch noch Rise and Fall kaufen? Oder ist das in Gathering Storm inkludiert?

    Denn wenn ich Standartregeln auswähle, ist die Koreanierin z.b. nicht mit drin, setze ich die Regeln auf Gathering, kann ich die auswählen. Zudem ist es nur ein Entweder oder.

  • Du erliegst einen Irrtum. ;) Handelsrouten bringen nur: Gold, Glauben, Nahrung, Produktion, Kultur aber keine strategischen Ressourcen. Diese bekommst Du wenn Du entweder weitere Vorkommen anschließt, oder mit anderen Civs handelst.

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  • So, inzwischen habe ich auch so einige Stunden ins 6er versenkt und muss sagen ... äh, ja. Das spielt sich doch ziemlich anders als 4 und 5 und ich weiß noch nicht, wie ich damit umzugehen habe. Auf der einen Seite ist die hinzugewonnene Spieltiefe schon interessant, auf der anderen Seite sind mir dadurch die Zeitalter irgendwie zu kurz geworden und die Übersichtlichkeit hat schwer gelitten. Und wie bei allen Strategie-Titeln bin ich mit der Diplomatie auch recht unzufrieden.

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