Pine .... das etwas andere RPG

  • Pine

    Hier stelle ich euch ein weiteres Indie- Spiel vor. Das release von Pine war soweit ich weiß im Oktober. Entwickler: Twirlbound.

    Das Spiel finde ich sehr bemerkenswert, es wirkt wie ein Mix aus Elex und Zelda. Die Open world ist ausgesprochen hübsch und liebevoll gestaltet. Die Begleitmusik wirkt fröhlich und ermuntert zum Erkunden. Das ist auch nötig, denn es gibt jede Menge Sammelgut. Pflanzen, Steine und Schatztruhen, was man zum Crafting eben so braucht. Doch das Inventar ist begrenzt. Man sollte also überlegen, was man mitschleppt. Wie in Horizon Zero Dawn kann man den Rucksack upgraden, ebenso wie die Waffen und Rüstungen. Auch in diesem Spiel brauchts dafür Baupläne, die man entweder erhandeln oder als Questbelohnung erhalten kann.


    Die Story:

    Stellt euch vor, der Mensch ist NICHT die Spitze der Evolution, sondern befindet sich am Ende der Nahrungskette. Die kleine Population Mensch hat sich in einem unzugänglichen Winkel der Map verkrochen und traut sich kaum in die gefährliche Außenwelt. Denn diese wird von anderen erfolgreicheren Kreaturen bevölkert, die diesen Lebensraum unter sich aufgeteilt haben.

    Doch eine Katastrophe bedroht den letzten Schlupfwinkel der Menschen .... und unser Held Hu zieht hinaus in die Open World, um ein neues Zuhause für seine wenigen Artgenossen zu finden. Anfangs noch als Kampflappen, doch schon bald lernt er Rüstung, Schwert und Schild zu bauen und damit umzugehen. Denn die Außenwelt wird nicht nur von Gegnern, sondern auch von einigen hilfsbereiten NPC bewohnt.


    Die Fraktionen:

    Die Spielwelt wird von verschiedenen Fraktionen bevölkert. Sie bekriegen sich, schließen Bündnisse, sind neutral oder handeln miteinander. Das passiert zunächst unabhängig. Wer heute des einen Freund war, kann morgen schon Feind sein. Aber unser Held Hu kann darauf Einfluß nehmen. Er kann selbst Bündnisse mit den verschiedenen Völkern schließen und diese unterstützen. Auf diese Weise kommt man nicht nur an die begehrten Waffen und Rüstungsupgrades, sondern es dient auch dem eigentlichen Ziel, ein neues Zuhause für seine Sippe zu finden. Aber die Gegner lernen auch aus unserem Verhalten und reagieren darauf.


    Spielmechanik:

    Ein großer Schwerpunkt des Spiels liegt auf Crafting und Survivel. Überleben und Rohstoffe sammeln, um aufzuleveln. Und nebenbei erinnert uns die Story immer wieder mal an die eigentliche Hauptaufgabe, das Spielziel. Ich will da nicht zu viel verraten und deshalb nicht spoilern.

    Was anfangs (im Tutorial) wie ein simples und einfaches Kinderspiel wirkt, entpuppt sich im weiteren Spielverlauf als recht komplexes Denkspiel. Rohstoffe und Fraktionen auswählen, denn die frei begehbare Openworld hat auch die Qual der Wahl.


    Fazit:

    Man sollte sich nicht an Textfenstern stören. Denn die Bewohner dieser Spielwelt haben ihre eigene Sprache. "grunzi" :lool563: Die Übersetzung gibts jeweils in Textform.

    Für die Schnellreise braucht man fast travel- Pakete. Eine monetäre Währung gibts in diesem Spiel nicht, Waren werden ausschließlich per Tauschhandel erworben.

    Eine bunte Spielwelt voller Rätsel, die es zu lösen gilt, um mehr über diese fiktive Menschheitsgeschichte zu erfahren und ihr eine Zukunft zu geben. ;)