Coronavirus SARS-CoV-2 - alles was Dich bewegt

  • Bei uns in Japan wird das noch ziemlich lange dauern. Die haben es ja noch nicht mal geschaft das ganze medizinische Personal zu impfen. Vermutlich können wir froh sein wenn die ganzen "Alten" bis Herbst ihre erste Dosis bekommen haben. Aber ich glaube so wirklich viel wird sich später zumindest bei uns nicht ändern. Die Desinfektionsmaßnahmen bei der Arbeit bleiben später bestehen, auch wenn die Pandemie für beendet erklärt wird. Das hat der Betrieb bereits beschlossen. Das hat sich echt bewährt. Keiner von uns hat sich ne Grippe eingefangen, Durchfallerkrankungen gab es auch keine, ja selbst simple Erkältungen hatten wir fast keine im Betrieb oder privat Zuhause. Und Maske tragen war hier ja schon vor Corona normal.

  • Gegen Masken in Supermärkten und Arztpraxen und einen Desinfektionsmittelspender in größeren Gebäuden hätte ich nach der Pandemie nichts. Ich kennen niemanden, der seit letztem März auch nur eine Erkältung hatte. Also auch unabhängig von Covid zeigen solche Maßnahmen durchaus Wirkung.

    "Das Internet ist nur ein Hype" Bill Gates, 1993


    :ichmoddunichts:


    System :pc6344: : ASUS GTX 1070 Strix OC | Ryzen 5 5600X | Corsair Vengeance RGB Pro (32 GB DDR4-3600) | 1500 GB Crucial M2.SSD ||| Steelseries Apex 3 | Steelseries Rival 310 | beyerdynamic DT-770 PRO | t.bone SC440

  • Vor allem zur Heuschnupfenzeit oder auch wenn wir Zuhause einen Großputz machen (Staub), sind die Masken auch echt Gold wert. Klar, Menschen die kerngesund sind werden das nicht nachvollziehen können. Ich würde ja auch lieber drauf verzichten...

    Aber auch in der Bahn/Bus ist es angenehm. Ich schlafe im sitzen meistens mit offenen Mund. Da gefällt es mir das mir nicht jeder in meinen Hals schauen kann ^^

  • rantanplan

    So ist es richtig - stets das positive im Blick behalten. :)

    KommissarFlo

    In meiner Firma regiert das Chaos. Schön, dass man es nach einem Jahr und zwei Lockdowns endlich geschafft hat, eine bundeseinheitliche Regelung zu schaffen. Aber dadurch, dass in jedem Geschäftszweig andere Anforderungen und Hyghienekonzepte gelten ... ist der Effekt gleich Null. Meine Angestellten dürfen sich neben ihrer eigentlichen Berufsausübung noch als Empfangsdam*innen, Maskenkontrolleur*innen, oder Telefonseelsorger austoben. Toll! Das macht denen richtig Spass (Füge hier den Ironiebutton ein), wenn den ganzen Tag das Telefon klingelt oder die Kunden persönlich anstatt Arbeitsaufträgen lieber ein Frage- Antwort- Spielchen machen möchten. Was muss ich mitbringen? Wie lange ist ein PCR Test gültig, etc. Gefühlt blickt da einfach kein Kunde durch. Dafür laufen die "Beamten" jetzt zu Hochform auf, die sind in diesem ganzen Wahnsinn mit der Gemütsruhe eines gesicherten Arbeitsplatzes beschieden und haben für alles ein passendes Formular.

    Aber war das nicht vorhersehbar? Viele Geimpfte machen einen folgenschweren Denkfehler. Sie glauben, mit dem Impfpass haben sie ein Papier bekommen, der wie ein Freifahrschein funktioniert. Dabei könnte doch wirklich jeder Bescheid wissen, der sich in den diversen Lockdowns über die Ursachen dieses sozialen und wirtschaftlichen Supergaus informiert hat. Es geht um einen Virus, der sich verändern kann. Dann ist auch eine Impfe kein Allheilmittel, das lebenslange "Freizügigkeit" garantiert.

    DAS und genau DAS hätte man klar und deutlich jedem Geimpften wiederholt sagen sollen. Dann wäre uns Gewerbetreibenden viel Ärger erspart geblieben. :bäh7455:

    Playground XBox Series X --- ---- --- History Gameplay --- I am a Knight, my home is my Castle! --- - Be or not to be, thats the question --- --- --- ---

  • KommissarFlo

    In meiner Firma regiert das Chaos. Schön, dass man es nach einem Jahr und zwei Lockdowns endlich geschafft hat, eine bundeseinheitliche Regelung zu schaffen. Aber dadurch, dass in jedem Geschäftszweig andere Anforderungen und Hyghienekonzepte gelten ... ist der Effekt gleich Null. Meine Angestellten dürfen sich neben ihrer eigentlichen Berufsausübung noch als Empfangsdam*innen, Maskenkontrolleur*innen, oder Telefonseelsorger austoben. Toll! Das macht denen richtig Spass (Füge hier den Ironiebutton ein), wenn den ganzen Tag das Telefon klingelt oder die Kunden persönlich anstatt Arbeitsaufträgen lieber ein Frage- Antwort- Spielchen machen möchten. Was muss ich mitbringen? Wie lange ist ein PCR Test gültig, etc. Gefühlt blickt da einfach kein Kunde durch. Dafür laufen die "Beamten" jetzt zu Hochform auf, die sind in diesem ganzen Wahnsinn mit der Gemütsruhe eines gesicherten Arbeitsplatzes beschieden und haben für alles ein passendes Formular.

    Aber war das nicht vorhersehbar? Viele Geimpfte machen einen folgenschweren Denkfehler. Sie glauben, mit dem Impfpass haben sie ein Papier bekommen, der wie ein Freifahrschein funktioniert. Dabei könnte doch wirklich jeder Bescheid wissen, der sich in den diversen Lockdowns über die Ursachen dieses sozialen und wirtschaftlichen Supergaus informiert hat. Es geht um einen Virus, der sich verändern kann. Dann ist auch eine Impfe kein Allheilmittel, das lebenslange "Freizügigkeit" garantiert.

    DAS und genau DAS hätte man klar und deutlich jedem Geimpften wiederholt sagen sollen. Dann wäre uns Gewerbetreibenden viel Ärger erspart geblieben. :bäh7455:

    Was hat das mit dem zu tun was ich geschrieben habe? Masken in Supermärkten und Arztpraxen, Händereinigung beim Betreten von öffentlichen Gebäuden. Mehr brauche ich nicht nach Corona. :denken634:

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  • KommissarFlo

    Genau darum gehts. Du glaubst gar nicht, wie viele nicht mal die angesprochene Grundhygiene einhalten ... weil sie denken: Geimpft = ich darf wieder alles.

    Da ist meiner Meinung nach medial (!) ein falsches Signal gesendet worden, dass man mit der Impfe sein "altes" Leben zurück bekommt.

    Ich kann aber auch nachfühlen, dass du manche Sachen als Gängelei empfindest. Ich denke aber, dass dies die Folgen sind, weil ein (ziemlich großer Teil) der Leute sich im letzten Lockdown die Hygieneregeln abgewöhnt haben. Warum auch, wenn man nur allein oder mit der Familie lebt? Oder sich eben mit der falschen Einstellung: Ich bin geimpft und brauch keine Maske mehr. im Alltag bewegen. Dass dann manche Betreiber von "öffentlichen" Einrichtungen überreagieren und teils übertriebene Vorsichtsmaßnahmen treffen, ist zwar nicht angenehm, aber auch das ist für mich nachvollziehbar. Ich sehs ja bei uns. Wenn du zig-mal am Tag die selbe Leier runterbeten mußt, möchtest du auch am liebsten die "harte Schiene" fahren. Noch versuchen wir eine gesunde Ballance zu halten und tun alles, was erforderlich ist. Aber wir wollen die Leute nicht gängeln. Nicht etwa, weil wir glauben, die werden dann weniger egoistisch, Nein, wir hoffen einfach, die gewöhnen sich mit der Zeit wieder an die Regeln. Dass dadurch Leute -wie du- mit gesundem Menschenverstand und Verantwortung für ihre Mitmenschen unter den Erziehungsmaßnahmen für die eigentlich kleinere (aber nervige) Personengruppe der Egoisten leiden müssen, tut mir unendlich leid (und das meine ich nicht ironisch!).

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  • Schönen Sonntag Allerseits


    Nun, da hier in GoodOldGermany das Impfen doch so langsam in Schwung kommt, bin ich der Ansicht, man sollte in absehbarer Zeit, die Maßnahmen runterfahren, und die Leute, die sich nicht Impfen lassen wollen, auch die Konsequenzen spüren lassen, und nicht umgekehrt

    Sprich: Wer keinen Piks will, der darf dann eben nicht in die Kneipe/Disco usw

    Warum sollen sich, wenn Schätzungsweise ende, des Jahres 60-75 % der Bevölkerung geimpft sind, bzw. sich impfen lassen wollen, diese sich wegen einer "Randgruppe" weiterhin einschränken. Hier sollte meiner Ansicht nach, der Spieß dann umgedreht werden. Du willst nicht, dann kriegst du auch keine "Privilegien"

  • Schönen Sonntag Allerseits


    Nun, da hier in GoodOldGermany das Impfen doch so langsam in Schwung kommt, bin ich der Ansicht, man sollte in absehbarer Zeit, die Maßnahmen runterfahren, und die Leute, die sich nicht Impfen lassen wollen, auch die Konsequenzen spüren lassen, und nicht umgekehrt

    Sprich: Wer keinen Piks will, der darf dann eben nicht in die Kneipe/Disco usw

    Warum sollen sich, wenn Schätzungsweise ende, des Jahres 60-75 % der Bevölkerung geimpft sind, bzw. sich impfen lassen wollen, diese sich wegen einer "Randgruppe" weiterhin einschränken. Hier sollte meiner Ansicht nach, der Spieß dann umgedreht werden. Du willst nicht, dann kriegst du auch keine "Privilegien"

    Ich würde es ja eigentlich genau so sehen, aber es darf natürlich niemand zur Impfung gezwungen werden. Das wäre der falsche Weg. Wichtiger ist diese "Randgruppe" aus ihrer Blase rauszuholen und die wieder zu sozialisieren.

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  • Schönen Sonntag Allerseits


    Nun, da hier in GoodOldGermany das Impfen doch so langsam in Schwung kommt, bin ich der Ansicht, man sollte in absehbarer Zeit, die Maßnahmen runterfahren, und die Leute, die sich nicht Impfen lassen wollen, auch die Konsequenzen spüren lassen, und nicht umgekehrt

    Sprich: Wer keinen Piks will, der darf dann eben nicht in die Kneipe/Disco usw

    Warum sollen sich, wenn Schätzungsweise ende, des Jahres 60-75 % der Bevölkerung geimpft sind, bzw. sich impfen lassen wollen, diese sich wegen einer "Randgruppe" weiterhin einschränken. Hier sollte meiner Ansicht nach, der Spieß dann umgedreht werden. Du willst nicht, dann kriegst du auch keine "Privilegien"

    Wenn der Großteil der Bevölkerung sich impfen lassen möchte, aber nicht kann, weil kein Impfstoff verfügbar ist, dann darf es KEINE Privilegien für bereits geimpfte geben!


    Ich warte seit Wochen auf einen Impftermin, bekomme aber keinen - trotz Priorisierungsbescheinigung! Während die „Geimpften“ jetzt ab kommender Woche mit Vorlage ihres Impfpasses problemlos ins Restaurant oder Kino gehen können, muss ich immer erst zum Testzentrum und darf dann 48h am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Spontane Aktivitäten mit der Familie (sind alle geimpft) sind somit für mich ausgeschlossen!


    Ich werde damit auf eine Stufe mit den Impfgegnern gestellt, und das ist ein Unding!

    Ich glaube auch nicht, dass wir Ende des Jahres 75% Impfquote haben werden. Es wird immer wieder Lieferengpässe bei den gewünschten Impfstoffen geben und da niemand genau weiß, wie lange die Immunisierung tatsächlich anhält, muss ein Großteil der „Rentner“ aus der ersten Impfphase vermtl. schon im Herbst wieder zur Auffrischung.


    Von daher: entweder ab einer gewissen Inzidenz alles öffnen ohne Impfnachweis (da teile ich aber die Bedenken von KarlKompott vor einer „4. Welle“, wenn sich niemand mehr an Schutzmaßnahmen hält) oder gleiche Einschränkungen wie bisher und keine großzügigen Freiheiten (Reisen, Kinobesuch, Disko) für die „Geimpften“.


    Erst wenn JEDER, der geimpft werden will, auch geimpft wurde, dann können wir über die genannten Lockerungen reden und dann auch gerne die Verweigerer per Gesetzt vom gesellschaftlichen Leben aussperren. Vorher nicht!

  • Ich warte auch seit mehr als einem Monat auf einen Termin, dennoch

    • sehe ich keine Privilegien für Geimpfte, lediglich die Aufhebung von Einschränkungen.
    • kann man Impfstoff nunmal nicht in der benötigten Menge aus dem Hut zaubern.
    • sollten meiner Meinung nach alle Einschränkungen in dem Moment fallen, in dem jedem Bürger ein Impfangebot gemacht werden konnte.
    • stehe ich einem Ausschluß von Verweigerern grundsätzlich skeptisch gegenüber. Zum einen frage ich mich, was mit denjenigen ist, die sich nicht impfen lassen können. Möchte ich, dass diese immer und überall gezwungen sind, sich als krank zu outen? Zum anderen frage ich mich, wo dann die Grenze verlaufen soll, gegen welche Krankheiten man geimpft sein muss.

    Es wird immer ein Restrisiko geben und irgendwie habe ich keine Lust, mein restliches Leben "im Sauerstoffzelt" zu verbringen.

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  • kann man Impfstoff nunmal nicht in der benötigten Menge aus dem Hut zaubern.

    Auch hier gibt es aber Dinge, wo ich manche Entscheidungsträger gerne würgen würde. Nehmen wir Bayer als Beispiel. Die wollen mit CureVac kooperieren. Der CureVac-Impfstoff kommt aber vermutlich erst im Herbst/Winter überhaupt auf den Markt. Warum kooperiert man denn nicht mit Biontech? Warum stellt Bayer mit seinen gigantischen Produktionsanlagen keinen bereits existenten und zugelassenen Impfstoff her, sondern wartet lieber? Die Antwort liegt natürlich wieder auf der Hand. Das liebe Geld. Ich behaupte jetzt einfach mal, ohne es beweisen zu können, dass es dabei nur ums Geld geht.

    Genau das gleiche Spielchen mit den "Impfpatenten". Die europäischen Staaten und die Impfstoffentwickler VERHINDERN AKTIV, dass willige Hersteller in aller Welt die Impfstoffe, die schon entwickelt sind, herstellen dürfen. Ich finde bei einer weltweiten Pandemie, bei der es um Menschenleben geht, darf sowas wie ein "Patentrecht" auch einfach mal ausgehebelt werden. Die Entwickler der Impfstoffe dürfen von mir aus dafür so viel Geld bekommen wie man in einem Leben ausgeben kann, aber die sollen endlich diese gottverdammten Patente aufheben. :grumble: Ist ja schön und gut, wenn Ende des Jahres im reichen Deutschland eine Herdenimmunität herrscht. Das bringt uns aber NICHTS, wenn in Indien und Afrika täglich neue Mutationen entstehen, weil Millionen Menschen infiziert sind. Irgendeine davon ist dann nämlich mal so verändert, dass die Impfstoffe nichts mehr bringen. Vielleicht ist die ja dann noch ansteckender und tödlicher? Es gilt die Pandemie weltweit so schnell wie möglich zu stoppen. Und da sind vor allem die europäischen Staaten und die reichen Impfstoffhersteller mit ihren Patenten in der Pflicht!

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  • Die wollen mit CureVac kooperieren. Der CureVac-Impfstoff kommt aber vermutlich erst im Herbst/Winter überhaupt auf den Markt. Warum kooperiert man denn nicht mit Biontech?

    Die Impfstoffherstellung ist dann doch etwas komplexer als Brotbacken. Man schmeißt nicht einfach alle Zutaten in eine Maschine und dann kommt am Ende das Gewünschte raus. Entscheidet sich also Bayer für eine Kooperation mit Curevac, müssen die Produktionsanlagen entsprechend vorbereitet werden, da kann man dann nicht einfach sagen "Och, machen wir doch damit einfach Biontech".


    Die europäischen Staaten und die Impfstoffentwickler VERHINDERN AKTIV, dass willige Hersteller in aller Welt die Impfstoffe, die schon entwickelt sind, herstellen dürfen.

    Genauso fragwürdig wäre in dem Zusammenhang die Aufhebung von Patenten, zum einen, weil damit die Produktionskapazität in keinster weise steigt, zum anderen, weil sich Patente im Allgemeinen auch auf grundsätzliche Verfahren beziehen, also sich nicht auf einen speziellen Impfstoff beziehen. Natürlich gebe es einen Weg über Zwangslizenzen, aber auch dort gibt es ein für und wieder.


    Ich finde folgende Artikel ganz aufschlußreich:

    https://www.mdr.de/nachrichten…impfstoff-lizenz-100.html

    https://www.sueddeutsche.de/wi…mpfstoff-lizenz-1.5159754

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  • Also in Baden Württemberg ist ab einer Inzidenz von 35 die Testpflicht für außen aufgehoben, dann ist bei allen gleich.

    Aktuell finde ich die Regeln in Baden-Württemberg ganz in Ordnung. Außer das ich gerne weiterhin die Testpflicht hätte.


    Wir werden damit leben müssen das wir Corona nicht ausrotten können und wir immer vereinzelt Corona fälle bekommen werden, die aber unser leben nicht mehr so arg einschränkt, selbst mit allen impfverweigern, kommen wir dann nicht mehr auf ein Inzidenz über 10. Deswegen ist die Ausgrenzung von Menschen die sich nicht Impfen lassen, nicht der richtige weg.


    Wir bekommen, das jetzt nach und nach in den griff und werden denke ich ab September, ein relativ normales leben wieder führen. Es wird sowie so nicht mehr so wie früher.


    Nach Aktuellen Rechnungen sind wir auch alle bis September geimpft (weiß nicht ob die Kinder mit eingerechnet wurden).

    Ich kann jeden verstehen, der noch keinen Impftermin hat und gerne einen hätte und des wegen verärgert ist.



    KommissarFlo Ich denke, es liegt daran, dass Bayer die Kapazitäten für Curvac brauch und sich wohl die Umstellung nicht lohnt. Bei der neue Produktionsstätte in Marburg von Biontech, hat die Umstellung glaub fast 6 Monate oder so gedauert.

    Finde eher wichtiger, das Firmen im Ausland eine Lizenz bekommen und unter Aufsicht von Biontech, Impfstoffe herstellen können. Hier wundert mich warum man das nicht gemacht hat. Weil hätte man hie im Januar angefangen, hätte man jetzt eine höhere Kapazität.

  • Die Impfstoffherstellung ist dann doch etwas komplexer als Brotbacken. Man schmeißt nicht einfach alle Zutaten in eine Maschine und dann kommt am Ende das Gewünschte raus. Entscheidet sich also Bayer für eine Kooperation mit Curevac, müssen die Produktionsanlagen entsprechend vorbereitet werden, da kann man dann nicht einfach sagen "Och, machen wir doch damit einfach Biontech".

    Ich war im Januar 2020 bei einer zweitägigen Werksbesichtigung bei Bayer. Wir wurden durch die Produktionshallen geführt und haben alles mögliche erklärt bekommen. Dass Impfstoffherstellung nicht einfach ist, das weiß ich wohl. Ändert aber nichts dran. Dass Biontech der mit Abstand vielversprechendste Impfstoff werden sollte wurde schon im Sommer 2020 prognostiziert. Bereits da hätte Bayer also mit Biontech sprechen können. Sowohl CureVac als auch Biontech stellen mRNA-Impfstoff her. Die Grundlegende Produktion ist vom Prinzip her identisch und ich bin mir zu 99,9999% sicher, dass jemand, der CureVac herstellen kann auch Biontech herstellen könnte. Zumal Bayer bei Nachfragen warum man kein Biontech herstellt nur herumgedruckst hat und nicht davon gesprochen hat, dass das technisch nicht ginge. Bayer besitzt ja auch mehr als ein Werk und irgendwo auf der Welt hätte man garantiert Biontech herstellen können. Aber das war ja auch nur ein Beispiel.

    Genauso fragwürdig wäre in dem Zusammenhang die Aufhebung von Patenten, zum einen, weil damit die Produktionskapazität in keinster weise steigt, zum anderen, weil sich Patente im Allgemeinen auch auf grundsätzliche Verfahren beziehen, also sich nicht auf einen speziellen Impfstoff beziehen. Natürlich gebe es einen Weg über Zwangslizenzen, aber auch dort gibt es ein für und wieder.

    Das sehe ich dann halt komplett anders als du. Patente sind gut und wichtig. Aber eben nicht, wenn die Welt gerade den Bach runtergeht. Wir brauchen so viel Impfstoff wie möglich auf der Welt, da helfen uns bürokratische Verfahren nicht weiter. Es gibt ja ausländische Werke die gesagt haben, dass sie z.B. Biontech herstellen könnten und wollten, aber das nicht dürfen, weil es eben durch europäische Staaten und Impfstoffhersteller blockiert wird. Hier steht also ganz klar das Geld über dem Menschenleben und auch wenn das nichts Neues ist, ist das nicht weniger schlimm in meinen Augen.

    Die verlinkten Artikel lese ich später noch, jetzt gucke ich erstmal Formel 1. :autofahrt: :P

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  • Sowohl CureVac als auch Biontech stellen mRNA-Impfstoff her. Die Grundlegende Produktion ist vom Prinzip her identisch und ich bin mir zu 99,9999% sicher, dass jemand, der CureVac herstellen kann auch Biontech herstellen könnte.

    Die Herstellungsverfahren von BioNTech und CureVac unterscheiden sich jedoch. Während BioNTech die mRNA chemisch herstellt, optimiert CureVac natürliche mRNA.

    Sicherlich die Hälfte des Herstellungsprozesses dürfte damit grundlegend verschieden sein.


    Es gibt ja ausländische Werke die gesagt haben, dass sie z.B. Biontech herstellen könnten und wollten, aber das nicht dürfen, weil es eben durch europäische Staaten und Impfstoffhersteller blockiert wird. Hier steht also ganz klar das Geld über dem Menschenleben und auch wenn das nichts Neues ist, ist das nicht weniger schlimm in meinen Augen.

    Wenn man "Geldgier" unterstellt, stellt sich immer noch die Frage "Wessen Geldgier?". Möchten Biontech/Pfizer zuviel oder die ach so grundguten "ausländischen Werke"? Zudem liegt die Betonung auf Biontech/Pfizer. Das ist keine rein europäische Angelegenheit.

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  • Zudem liegt die Betonung auf Biontech/Pfizer. Das ist keine rein europäische Angelegenheit.

    Die europäischen Staaten blockieren aber die Patentfreigabe. Die USA mittlerweile nicht mehr.


    Und wenn ein Unternehmen einen Impfstoff herstellen will, dann sollen sie das auch tun dürfen. Wir sprechen hier nicht von neuen Computerbildschirmen, sondern von lebenrettenden medizinischen Produkten.


    Biontech/Pfizer will die Lizenzen nicht verkaufen, die eur. Staaten wollen das Patent nicht aufheben. Und das kritisiere ich.


    Wir leben in einer Zeit, in der nichts mehr ist wie zuvor. Dieses Festhalten an alten Regelungen geht mir tierisch auf den Sack. Wenn man mir von heute auf morgen untersagen kann meine Großmutter zu besuchen, dann kann man einen Impfstoffhersteller auch zwingen ein Patent freizugeben. Aber man will es nicht, weil es eben um Geld geht. Geld, welches bei einer Patentfreigabe nicht verdient würde. Es gibt aber eben Dinge, die wichtiger sind als Geld. Menschenleben. Und zwar auch in ärmeren Ländern, in denen man nicht haufenweise Impfstoff kaufen kann.

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    Die komplette Sendung

    DLC's: After Dark, Mass Transit & Park Life

    Hinweis: Spiele vorerst ohne Mod's. Daher bitte keine voreiligen Mod Vorschläge, wenn keine Alternative. Vielen Dank!

  • Natürlich geht es auch um Geld, aber


    vielleicht sollten wir erstmal anfangen, zwischen Patent und Lizenz zu unterscheiden, wobei ich zugeben muss, dass dies auch diversen Medien anscheinend nicht gerade leicht fällt. Beides kann man umgehen,

    • Patente können über die WTO ausgesetzt werden. Das reicht allerdings nicht, um damit in absehbarer Zeit einen Impfstoff herzustellen, da braucht es eine Menge mehr Knowhow. Außerdem wird man innerhalb der WTO wohl nur Mehrheiten finden, wenn alle Impfstoff-Patente (auch die russischen und chinesischen) aufgehoben werden sollen.
    • Bei der Lizenzvergabe muss (in dem Bereich) ein kompletter Technologietransfer stattfinden und der Lizenznehmer muss nachweisen, dass er das Produkt 1:1 umsetzen kann, ansonsten braucht es eine neue Zulassung. Zudem muss der Gezwunge angemessen entschädigt werden, zumindest nach dt Recht. Bei einer Technologie wie einem mRNA-Impfstoff, die dermaßen neu ist, gehe ich mal spontan von einem 2-3stelligen Milliardenbetrag aus.

    Aber gut, machen wir, zahlen wir. Haben wir davon mehr Impfstoff? Aller Wahrscheinlichkeit nach nicht. Wie gesagt, mRNA-Impfstoffe sind brandneu und Lizenz hin oder her, damit werden die wenigsten Firmen auf der Welt etwas anfangen können. Es ist fast so, als ob du einem Hersteller von Pferdekutschen die Pläne für ein eAuto in die Hand drückst und sagst "Hier, bitte, mach.", Biontech selber hat, obwohl sie wissen, was zu tun ist, ein halbes Jahr gebraucht, um ein bestehendes (!) Werk, das sie von Novartis gekauft haben, umzubauen.


    Sind diese Hürden genommen, kommen weitere Schwierigkeiten dazu, z.B. brauchen auch Biontech, Moderna und Curevac bestimmte Komponenten, die sie nicht selber herstellen und für die es auch nur sehr wenige Hersteller gibt. Das ist dann so wie im Techmarkt gerade, wo es schlicht nicht genug Chips gibt.


    Fazit:

    Ja, kann man alles machen, wird aber eher dazu führen, dass man sehr viel Geld (Entschädigung für Technologietransfer) für nichts (keine schnellere Impfstoffproduktion) ausgeben wird.


    PS 1: Ich hege übrigens auch starke Zweifel an den "ausländischen Werken, die behaupten, Biontech/Pfizer herstellen zu können". Die müssten dann doch auch Moderna herstellen können und die haben schon vergangenen Oktober erklärt, Patente nicht durchsetzen zu wollen. Wo sind also die ganzen Firmen, die jetzt den Moderna-Impfstoff herstellen? Und soweit ich das ergründen konnte, hat selbst Astra/Zeneca bisher nur einen Partner gefunden, der den einfacheren Vektor-Impfstoff in größerer Menge zuverlässig herstellen kann.


    PS 2: Ach ja, die USA wollen die Patentfreigabe nicht blockieren, halten dafür aber ein Export-Verbot für Impfstoffe aufrecht, in dem Wissen, dass sie so trotzdem ihre Bevölkerung durchgeimpft haben, lange bevor irgendwo auf der Welt auch nur eine Dosis mehr produziert wird. Nobel nobel.


    Vielleicht noch ein weiterer Link. Der Text gibt die zwar im ersten Teil mehr oder wenig recht, allerdings im gesamten nur, wenn man sich den Abschnitt "Nicht die Lizenzen sind das Problem" und den folgenden wegdenkt:

    https://www.tagesspiegel.de/po…ff-lizenzen/27167954.html

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  • Wenn der Großteil der Bevölkerung sich impfen lassen möchte, aber nicht kann, weil kein Impfstoff verfügbar ist, dann darf es KEINE Privilegien für bereits geimpfte geben!

    Nabend


    das hab ich ja auch nicht erwähnt, und setze es auch so voraus :saint:

    Und da sind vor allem die europäischen Staaten und die reichen Impfstoffhersteller mit ihren Patenten in der Pflicht!

    das sag mal dem US-Präsidenten und seinem Vorgänger ... :saint:


    Dennoch: Ich bin dafür, dass Impfverweigerer die Konsequenzen spüren müssen.


    Stellt euch mal vor, ihr sitzt im Flieger von Berlin nach Singapur. Maskenpflicht ist nicht mehr nötig, und dann steigt 1 in den Flieger, der sich nicht impfen lassen will, und der Captain kommt dann mit der Durchsage:


    ... da wir einen Impfverweigerer an Board haben, müssen alle Passagiere nun ihre FFP2 Masken die nächsten 12 Stunden aufsetzen, das Mittagessen und die Getränke können daher auch nicht serviert werden ...


    ... und wem möchtet ihr nun eins auf die Mütze hau`n :/

  • Stellt euch mal vor, ihr sitzt im Flieger von Berlin nach Singapur. Maskenpflicht ist nicht mehr nötig, und dann steigt 1 in den Flieger, der sich nicht impfen lassen will, und der Captain kommt dann mit der Durchsage:


    ... da wir einen Impfverweigerer an Board haben, müssen alle Passagiere nun ihre FFP2 Masken die nächsten 12 Stunden aufsetzen, das Mittagessen und die Getränke können daher auch nicht serviert werden ...


    ... und wem möchtet ihr nun eins auf die Mütze hau`n :/

    Und wie sieht deine Lösung für den Fall aus, dass sich der eine nicht impfen lassen kann? Und dann kommt noch die Frage dazu, wie weit das denn gehen soll. Was ist mit Mumps, Masern, Röteln, Grippe? Sicher nicht ganz so gefährlich, keine Frage, aber im Gesamtzusammenhang steht dann schon "Wie gefährlich darf das Leben sein?".

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