Die Hacienda

  • Ja klar habe ich mich dieses Wochenende auf das neue DLC gestürzt, Ist ja Ehrensache. ;)) also eine leere Insel in Südamerika gesucht, eine Handvoll Frachtschiffe mit Baumaterialien beladen und los ging es. Der eigentliche Aufbau der Hacienda ist, nun ja, anspruchslos und geht flott von der Hand. Was mich gleich zu Anfang genervt hat ist der anfänglich kleine Einflussradius der Hacienda. Der wächst nur zusammen mit der Bevölkerung und man kann auch nur innerhalb des Einflussradius die Gebäude der Hacienda setzen. Will man schön bauen ist man so ständig dabei Felder und Fabriken zu versetzen, wenn man den diese nicht mitten in der "Stadt" haben will. Für die Hacienda selbst gibt es spezielle Pflaster und Wege, selbige sind aber auf 250 Stück begrenzt. Die Grenze hatte ich schnell ausgereizt, ja und dann ist man gezwungen die alten Steinstraßen zu bauen was nun nicht unbedingt hübsch aussieht. Weitere Dinge:


    1. Wenn man die Hacienda in einen fast fertigen Spielstand baut ist diese eher nutzlos. Ich sehe derzeit da wenig Nutzen. Voll bebaute Inseln mit einer Hacienda auszustatten, lieber nicht, dies endet garantiert im Chaos. :fie: Im öffentlichen Forum wird auch eifrig über den Nutzen der Hacienda gesprochen und viel Stammuser sehen momentan da auch wenig Nutzen. Dies könnte sich aber ändern wenn denn, im zweiten DLC, wirklich ein Transportsystem für Arbeitskräfte kommt. Dann wäre es möglich mit ein/zwei Inseln, auf denen eine Hacienda steht, die restlichen Inseln mit Arbeitskräften zu versorgen. Da muss man einfach abwarten. Momentan ist es mal schön zu bauen, mehr aber nicht.
    2. Dünger! Die Düngefabriken welche den Mist in Dünger umwandeln scheinen ein Problem mit der Arbeitsmoral zu arbeiten. Die Scharchnasen welche da "arbeiten" sind dermaßen lahm so dass am Ende immer Dünger fehlt. Auch dieses Problem wird eifrig im Forum diskutiert und Ubisoft will die Produktionszeit auch verkürzen.

    Anbei mal ein Blick auf meine Hacienda-Insel:


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    Mit Volldampf nach Anno 1800

  • Ich denke der Vorteil der Hacienda ist, dass man sie ebenfalls mit einer Handelskammer pushen kann und Dinge dort anbauen kann die man sonst importieren müsste.

    Nun ja, so viel ist das nicht was man an Importen einspart. Ein bisschen Bier, Schnaps (welcher aber nicht für normale Jornaleros benötigt wird) und dies war es auch schon. Der Vorteil liegt wirklich bei den kleineren und kompakten Farmen für Kaffee, Kakao usw. , dem Dünger, welcher aber derzeit sehr zeitaufwändig ist zu produzieren.

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    Mit Volldampf nach Anno 1800

  • Achja, wenn ich mir deine Insel so anschaue, ich sollte auch mal wieder Anno spielen. ;)

    Na da hefte ich mal noch ein Bildchen mit meinem neuen Ausflugsziel in Crown Falls an. Hat zwar nichts mit der Hacienda zu tun, aber nun ja,

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    Mit Volldampf nach Anno 1800

  • So ich habe die Hacienda jetzt auch mal gespielt. Sie ist nett, ABER der Dünger lohnt sich in meinen Augen nicht, da nicht genug Dünger bei mir rumkommt.

    Die journalero und obrero Häuser sind nett, aber durch den zusätzlichen Bedarf benötigt es gefühlt mehr Platz als eine normale Stadt.


    Wofür die Hacienda dafür unfassbar gut zu sein scheint, ist die Produktion von Kaffeebohnen.