Ich habe mich mal wieder in die Weiten des Weltalls begeben um den neuen DLC von Stellaris zu spielen. ![]()
Wer die Tagebücher gelesen hat, der weiß das es jetzt möglich ist psionisch begabte Maschinenreiche zu spielen. Dies ist schon etwas abgefahren da es seit dem Bestehen von Stellaris, wir reden hier von 9 Jahren, nie möglich war Maschinenreiche mit psionischer Ausrichtung zu spielen. Aber genug der Vorrede, hier mal mein neustes Reich:
Es lief bisher auch ganz gut. Konnte mich also ganz gut behaupten, habe zwei Vasallen unter meiner Fuchtel, einen friedlich vassaliert, das andere Reich mit etwas militärischen Nachdruck.
Bisher habe ich auch 4 Entitäten des Schleiers kennengelernt und mit diesen kommuniziert. Ich könnte zufrieden sein, wenn da nicht, ja wenn denn plötzlich diese Herrschaften aufgetaucht wären:
"Fanatische Säuberer" sind neben "Verschlingenden Schwärmen" die Pest der Galaxie. Da gibt es keine Verhandlungen, da gibt es nur Krieg. Jedenfalls haben die Herrschaften "Die Auserwählten" angefangen ein Reich, "Goroth Covenant" an meiner Grenze zu überfallen und waren dabei dies auch komplett einzunehmen. Das Reich selbst war mir komplett egal, die waren mir eh feindlich gesinnt und mein Plan war es auch die auch zu vassalieren. Nun machten mir aber die "Die Auserwählten" einen Strich durch die Rechnung. Einmal wollte ich die Gebiete meines Nachbarn und, was wichtiger ist, die Auserwählten sollten nicht zu mächtig werden. Ein starkes Imperium fanatischerr Säuberer will niemand an seinen Grenzen haben.
Die Auserwählten waren in Forschung, Wirtschaft und Flottenstärke ebenbürtig. (Screenshot oben zeigt das Reich nach dem Krieg.) Also massiv aufgerüstet und dies weit über mein Flottenlimit hinaus und Krieg erklärt.
Natürlich hat der geniale Stratege Eric da ein "paar Kleinigkeiten" übersehen. Die Auserwählten hätte ich schon viel eher angreifen müssen, ehe sie meinen unmittelbaren Nachbarn überfallen haben, haben sie ein anderes Reich, mit dem ich mir nur eine kleine Grenze geteilt habe, eingenommen. Hätte ich da schon reagiert wäre der Krieg schon wesentlich einfacher gewesen. Hinzu kommt, die Heimatwelt der Auserwählten ist ganz oben im "Norden" und sie hatten dummer Weise die Wurmlochreise vor mir erforscht. Diesen letzten Umstand habe ich aber erst gesehen nachdem der Kriegsstand auf 100% stand und der Feind sich noch immer nicht ergeben wollte.
Der Krieg selbst war daher recht zermürbend. Eine große Grenze mit etlichen Übergängen zum anderen Reich, es war ein Katz und Maus Spiel. Kaum hatte ich ein System eingenommen kam er wieder an einer anderen Stelle um ein anderes System wieder einzunehmen. Er kam da aber nicht mit ein paar Schiffen, sondern eben auch schon mit einer 20K bis 30K starken Flotte. Dieser "kleine Krieg" hat dann auch gut zwei Stunden gedauert.
Lustig war halt der Umstand das ich mich gefragt hatte wo der denn noch Flotten baut, ich hatte schon fast alles eingenommen und der kam noch immer mit Flotten um die Ecke um zu nerven. Es waren zwar keine großen Flotten, genervt hat es dennoch. Letztlich habe ich eben mitbekommen das er über ein Wurmloch kam und seine Heimatsysteme ganz woanders waren. Da konnte er natürlich unbehelligt Flotten nachbauen. Aber, es hat ihm nix genützt, denn so sieht es jetzt nach dem Krieg aus:
Jetzt muss ich erstmal mein Reich konsolidieren, da gibt es eine Menge an Arbeit. Neue Hyperlane-Verbindungen müssen geschaffen werden, Bergbau- und Forschungsstationen in den neuen Systemen müssen gebaut werden. Einige neue Ereignisse warten auf mich, um die konnte ich mich während des Krieges nicht kümmern, auch auf meinen Planeten muss ich vorbeischauen und die Flotte wieder auf- und mit der modernsten Technik nachrüsten. Sobald ich die Wurmlochreise erforschen kann werde ich dies in Angriff nehmen um den da oben endlich zu beseitigen.