Metro 2033 und Last Light

  • Ja ich weiß, ich krame immer alte Threads aus. Aber ich habe keine Freunde die es interessiert und meine Freundin sowieso nicht. Und ich dachte das Internet ist dazu da, seine Aufmerksamkeitsdefizite aufzufüllen :P


    Ich Spiele nun Metro Last Night und habe Metro 2033 in zwei Tagen weggeatmet. Ich fand es super, dass die Spielzeit nicht ellenlang ist. Als Metro-Leser ist die Atmosphäre besonders schön! Dabei dachte ich stets, dass ich die Spiele nicht brauche, wenn ich doch die Bücher habe. Aber gerade jetzt, kann ich jeden metro-Fan die Spiele nur ans Herz legen. Zum zocken lese ich parallel Metro 2035, und als Gemisch setzt sich dieses Universum noch fester in den Kopf!

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  • Ich muss gestehen, durch die Spiele ist diese Atmosphäre noch greifbarer geworden! Gerade in den Spielen muss ich stets ironisch Lächeln, in welche Situationen Artjom immer direkt wieder geworfen wird oder hineinstolpert :D


    Ich habe viele Metroteile gelesen, auch jene aus St.Petersburg, Italien oder Königsberg. Es ist allen gelungen die Atmo gut rüberzubringen, dafür haben sie in dieser Welt wenig zu erzählen. ich weiß nicht, ob es an der Übersetzung liegt. Oder ob diverse Autoren auch einfach etwas vom Kuchen wollten. Dimitri hat einen unvergesslichen Kosmos geschaffen, doch auch er hat meiner Meinung nach wenig zu erzählen, bzw. ich stehe vllt. einfach nicht auf diese "Ich bin der Held und rette alle!" Geschichten. Mich haben immer mehr die politischen Zerwürfnisse interessiert, die Fraktionen allgemein an sich. Wenn man in den Spielen den Gesprächen lauscht kommt genau das zum Tragen! Bei Metro 2035 geht es für mich z.B. deutlich besser los als in den anderen Teilen. Artjom war mir als Beispiel stets zu blass. Bei 2035 ändert sich dies direkt zu Beginn.


    Umso mehr Wünsche ich mir eine Metro-Geschichte für Berlin. Selbstverständlich habe ich mir als Jugendlicher schon so die Gedanken für einen Berliner Metro-Teil gemacht. Ein Berliner-Teil müsste mich mit spannenden Fraktionen locken, Krisenherde, das Leben in der U-Bahn, Konflikte und gesalzene Intrigen. Der Alexanderplatz als ein Konstantinopel zu seinen besten Zeiten wäre der Knaller :D

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  • Konnte das spiel zum release nicht spielen weil mein PC die grafik nicht aushalten konnte :D


    Jetzt spiele ich es und es sieht klasse aus :o

  • Soderle, ich bin ja nicht der Shooterfan vor dem Herrn, aber ab und zu mal etwas rumballern ist auch für mich recht entspannend. Und so war Last Light, nachdem ich mit 2033 recht zufrieden war, durchaus eine logische Wahl. Allerdings lässt mich das Spiel dann doch ein wenig frustriert zurück. Die Kombination aus Schleichen, Snipern und Dauerfeuer-Kämpfen hat zwar durchaus Spaß gemacht und die Atmosphäre passte auch. Aber:

    • die ganze Zeit ließ mich das Gefühl nicht los, dass sich das Spiel als RPG weitaus besser gemacht hätte.
    • es wurde mir zuviel gescripted.
    • die Außenareale waren mir zu beengt.
    • irgendwie scheine ich den Hinweis, wie man denn zum "guten" Ende kommt, während des Spielverlaufs verpasst zu haben ...
    • wie man zu besagtem "guten" Ende kommt, ist für ein Spiel, dass sich selbst als Shooter sieht, imho eher suboptimal.

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    Ein Tag ohne ein Lächeln ist ein verlorener Tag. (Charlie Chaplin):)