Beiträge von Kashiguro

    Ich habe es auch, bin vor den Zügen steckengeblieben, weil ich was anderes gezockt habe, aber ich werde es wieder in Angriff nehmen, das ist kein Thema. Ist ja alles komplette Geschmackssache, aber mir hat es viel mehr als bspw. Factorio zugesagt.

    Nein :dash:, es ist schon bedauerlich wenn der Herrscher über das mächtige Sachsen nicht lesen kann. Ich wollte gestern per Parlament einen Kriegsgrund gegen Braunschweig schaffen. Es ging nicht. Spiel sagt, es ist nicht möglich, verschweigt aber die Gründe. Dann mal nachgeforscht, ich hatte mit denen noch einen Waffenstillstand. Ich wurde mal in einen Krieg gerufen, da war Braunschweig auf der anderen Seite. Württemberg habe ich nun nicht angegriffen, keine Ahnung ob es richtig oder falsch war. Als Personalunion hätte es mir wenig gebracht da diese eben von der KI verwaltet wird und ins sächsische Reich holen macht keinen Sinn weil es einfach zu weit weg ist. Letztlich hat mir Österreich die Entscheidung "abgenommen". Die haben mich in einen Krieg gegen Württemberg gerufen und da einen großen Teil geschluckt. Um ehrlich zu sein passt mir dies nun auch wieder nicht und bereue meine Entscheidung.

    Ich glaube inzwischen, dass es in EU V gar kein Problem ist, wenn man Orte etwas weiter weg in seinen Besitz bringt. Also ich würde es inzwischen tun. In EU 4 war das völliger Unsinn, weil in jedem größeren Reich alle Jahre Rebellen einfach nur überall auftauchen, und dann verliert man neue Gebiete umgehend, wenn man keinen Militärzugang hat. Ich glaube, wenn man dort Osmanen spielt, verhaut man häufiger Rebellen als man sich die Zähne putzt.

    In EU V ist das alles viel bequemer, es dauert ja wirklich ewig, bis mal ein Aufstand provoziert ist. Ich habe es ausprobiert, weil mein Adel einfach gar nichts mehr darf, und trotzdem hat es ca. 20 Jahre gedauert, bis die von der ersten Unruhe bis zur Rebellion kamen. Und das war dann eher lustig, weil völlig harmlos.

    Dies wäre ein Ziel, allerdings halte ich es für illusorisch. Ich benötige dafür über 500 Ortschaften/Provinzen um Deutschland zu gründen. Freiwillig werden die nicht zu mir kommen und Kriege kann nicht willkürlich führen. Ohne Kriegsgründe kann ich niemanden im HRR angreifen und halbwegs echte Kriegsgründe kann ich nur per Parlament durchbringen. :richter:Dies geht dann also aller 4 Jahre, dabei verzichte ich dann auf Gesetzesänderungen. Außerdem muss ich auf den Antagonismus achten sonst habe ich eine fette Koalition gegen mich.

    Hab Geduld. Es ist episch lang, diese 500 Jahre durchzuspielen. Über 500 Ortschaften ist aber natürlich eine Ansage, das ist eine Menge. Aber es wird im Laufe der nächsten 200 Jahre bei Dir wie bei mir immer wieder Durststrecken geben, in denen einfach nichts möglich ist. Da musste man auch bei EU 4 immer mal wieder durch.

    Zweifelsohne sieht der Genua-Markt im Mailand-Lila viel hübscher aus - aber ansonsten sieht man, wie stark er geschrumpft ist.

    Dein Markt ist ja echt geschrumpft. :pfeiffen645: Und warum handelst Du auch noch über den Markt von Venedig?

    Also echt! Wieso stellst Du mir so intelligente Fragen, auf die ich nicht mal eine dumme Antwort habe? :nöö5634:

    Ich habe immer noch keine Vorstellung, was ich gegen Venedig-Handel machen soll, wenn ich alles auf Automatik laufen lasse. Davon habe ich einfach keine Vorstellung. Ich dachte, die Orte würden hauptsächlich nach der Entfernung zum nächstgelegenen Markt wählen, wo sie hinlatschen. Also habe ich Straßen gebaut ohne Ende. Gestern hab ich mir das auch nochmal angeschaut, nachdem wir drüber geschrieben hatten, aber ich finde einfach keine brauchbare Strategie. Ich werde diesen verdammten Venedig-Markt einfach erobern, dann brauche ich nicht mehr drüber nachzudenken.

    Ich würde auch am liebsten ein neues Handelszentrum in Mailand eröffnen, aber da verstehe ich ja dann gar nicht mehr, was ich mache. Mailand ist vier Mal so groß wie Genua und erheblich reicher. Aber mit einem zweiten Markt mache ich mir ja selbst Konkurrenz, und ob man einen Genua-Markt schließen kann, habe ich natürlich noch gar nicht herausgefunden. Und ob so was einen Sinn macht.

    Wie holt man denn Reiche in den eigenen Markt? Das habe ich noch nicht entdeckt, klingt aber sinnvoll.

    "Beeinflussen Sie die Marktgrenzen: Die Marktgrenzen werden durch Faktoren wie Reiseentfernung zum Marktzentrum, Marktanziehung und diplomatische Faktoren beeinflusst, die alle beeinflussbar sind."

    Nun ja, das ist sicherlich richtig - ich bin aber einfach zu faul, mir das jetzt ganz genau zu überlegen. "Wie und womit beeinflusse ich die Marktanziehung" ist eine der tausend Fragen, deren Beantwortung tausend Mal schwieriger ist, als an Ostern alle Ostereier zu finden. Okee, der Vergleich klingt wirklich seltsam ein paar Wochen vor Weihnachten, aber was besseres ist mir grade nicht eingefallen. :))

    Ich hoffe, schon ab dem 20.12. einige Tage meine Ruhe vor allen und jedem zu haben, und falls das wirklich klappt, werde ich mal einen "unsere großen Fragen inklusive unserer mickrigen Antworten"-Thread oder so was aufzumachen, um Infos zu sammeln. Bislang ist auch das ganze Internet erschütternd schlecht, wenn man eine Spezialfrage hat, deshalb macht das meiner Meinung nach Sinn.

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    Ich habe mal zwei Screenshots gemacht, zum vergleichen, und man sieht, das die Märkte teils krassen Veränderungen unterliegen.

    Erstens die Marktsituation zu Beginn des Spiels, wenn mein einfach als Mailand startet:

    Und dann die Marktübersich im Jahre 1427 in meinem Spielstand:

    Zweifelsohne sieht der Genua-Markt im Mailand-Lila viel hübscher aus - aber ansonsten sieht man, wie stark er geschrumpft ist. Ich verstehe von der Wirtschaft auch noch nicht viel, wie man sieht, sonst würde das ja nicht passieren. Gebäudebau, Markteinfluß, Popverteilung etc. sind ganz sicher die Felder, mit denen ich mich auch am meisten beschäftigen muss - Kriege führen ist eher einfach dagegen.

    Ach so, ich habe aber auch inzwischen eine stehende Armee von 4300 Mann, die ich finanziere. Das ist eigentlich ganz praktisch - ich wurde letztens in den Krieg gerufen und habe nur mein stehendes Herr genutzt, die Bauern blieben auf den Feldern.

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    Die Bündnispartner qua Heirat zu finden, ist leider nicht möglich, da Mailand ja eine Republik ist, da hat der Adel nicht so viel zu lachen wie im hochherrschaftlichen Sachsen, nehme ich an. Ich hatte mir auch vorgenommen, jetzt mal ein wenig langsamer zu machen, damit mich mal wieder jemand leiden kann - aber dann habe ich halb Korsika auf dem Silbertablett serviert bekommen, und, was will ich denn machen... :pfeiffen645:


    Mal allgemein: Ich bin jetzt, mit 66 Spielstunden, erst im Jahre 1419 und das Spiel geht bis 1837, also noch reichlich 400 Jahre. Das wird ja eine Mammutaufgabe wenn man bis zum Ende spielt. :sommer374:Aber gut, ich spiele sehr oft auf Geschwindigkeits-Stufe 2 bis 3, also recht langsam. In der Zeit wo es mal nix zu tun gibt lese ich dann nebenbei noch alle Untermenüs der Untermenüs. :lesen634: Wenn ich dann wieder etwas suche finde ich es wieder nicht. :pfeiffen645:

    Was hast Du denn für langfristige Spielziele? Ich habe keine ganz spezielle Ziele außer, ich will überleben. ;)) Also Sachsen militärisch und wirtschaftlich so stark machen das mir niemand ans Bein pinkeln kann. Im Raum steht auch die Gründung von Deutschland, aber die ist absolute Zukunftsmusik. Allerdings habe ich dafür momentan die besten Voraussetzungen da mir schon große Teile gehören.

    Ich bin bei 85 Spielstunden und ein paar Jahre weiter. Ich habe aber auch anfangs viel gelesen und mehrfach nochmal angefangen, aber das ist ja bei Dir auch so.
    EU 4 habe ich bei tausenden von Spielstunden genau zwei Mal bis zum letzten Tag des Spiels durchgespielt. Alle anderen Spielstände habe ich so hundert Jahre vorher beendet, weil es irgendwann nur noch Arbeit ist. Kann ich nur empfehlen und mache ich vielleicht hier auch so.

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    Ich habe mir ein langfristiges Spielziel gesetzt: in Europa alle italienischen Provinzen zu halten, aber keine weiteren. An einigen Ecken der Grenzen habe ich das auch schon ganz genau hinbekommen, aber natürlich fehlt noch sehr viel, vor allem Richtung Süden und Osten. Im Rest der Welt möchte ich mich schon rumtreiben, aber ich habe natürlich noch gar keine Ahnung, wie das geht. Wir werden sehen. Pfeffer bringe ich mit, wenn ich drüberstolper...

    Von Dir erwarte ich natürlich, dass Du über kurz oder lang den Kaiserthron besteigst, da kann ich Dir doch gleich ein Spielziel liefern. :applaus:Aber das vielleicht gar kein Spaß, weil man dann tausend Länder und Personen bei Laune halten muss. Und die Franzosen als Hauptfeind wollte ich auch nicht haben, die sind ja absurd stark. Hab´s noch nicht probiert, aber ich bin absolut sicher, dass es null Sinn macht, als Bretagne oder so zu starten. Bei EU 4 ging das, wenn Du Dich ausgekannt hast, aber hier? Halte ich ja für ziemlich ausgeschlossen.

    Du dürftest nicht nur andere Zahlen vorfinden, sondern ganz andere Bedingungen. Deine Provinzen werden sicher alle an den Markt von Genua angeschlossen sein. Etwas weiter dürfte es noch einen Markt Venedig geben, oder? Wenn der jetzt auf die anderen Reiche und Provinzen eine höhere Marktanziehung ausübt, ja dann handeln die nicht auf Deinen Markt in Genua. Du kannst da auch zu einem gewissen Teil dagegen arbeiten und andere Reiche in Deinen Markt holen, ansonsten ist das Thema Markt bei mir immer noch etwas unklar.

    Mit dem Markt in Genua hast Du Recht, der gehört mir ja inzwischen. Aber neben Venedig macht sich im Süden halt auch noch der Markt in Neapel immer breiter. Ich scheine auf diesem Gebiet einiges schlecht zu machen, weil mein Genueser Markt leicht kleiner wird. Im Westen der Markt von Aix-en-Provence ist auch am Wachsen. Genua ist der kleinste in Europa, und ich hab wohl noch viel zu lernen. :help564:

    Immerhin stehe ich als Besitzer auf Platz eins, das hilft natürlich.

    In Venedig Platz 3, sonst nicht vorhanden. Was aber nicht weiter verwunderlich ist, weil ich bislang peinlichst genau darauf achte, die zu Italien gehörigen Provinzen zu erobern und nichts anderes.

    Wie holt man denn Reiche in den eigenen Markt? Das habe ich noch nicht entdeckt, klingt aber sinnvoll.

    Mittlerweile ist mein Kontostand von 1.700 Dukaten auf 227 Dukaten geschrumpft. Ich habe einfach viel gebaut und in wirklich relevanten Städten auch eine Universität errichtet. Weiterhin meine "Berufsarmee" weiter aufgerüstet. Meine Diplo-Ausgaben sind recht hoch, geht aber nicht anders wenn ich die Bündnisse halten möchte welche ich jetzt habe.

    Wiiiiiiiieviiiiiiele Dukaten??????? :woow46:

    Ich muss immer sparen, wenn ich mal 200 ausgeben muss. Wie kann man denn 1700 Dukaten anhäufen?`Das macht mich ja fertig, ich hab wohl noch sehr, sehr viel mehr zu lernen.

    Vielleicht liegt es aber auch einfach daran, dass ich Adlige unterdrücke, wo ich nur kann, die zahlen keinen Cent. Aus Überzeugung. :spiteful: Das ist bestimmt nicht sinnvoll, macht aber Spaß - und ich finde, dass in einer Städterepublik wie Mailand die reichen Bürgerbonzen von Anfang das Sagen haben sollten.

    Politisch gesehen beneide ich Dich um Deine vielen Optionen. Das geht bei mir grade deutlich schlechter, weil der f...Kaiser vom HRR halb Italien geerbt hat, und Neapel schneller wächst als Mailand.

    Immerhin habe ich durch meinen letzten Krieg gegen Genua (die sind nach Korsika, nun ja, "umgezogen worden"... :pfeiffen645:) Bologna vier Provinzen geklaut, aber jetzt ist wohl erst mal wieder Stillstand angesagt. Ich finanziere weiterhin Expeditionen Richtung Afrika, mal sehen, ob ich im Kolonialisierungsrennen ein wenig mithalten und mir ein paar Kolonien sichern kann.

    Meine diplomatische Position ist auch noch eher wacklig, mir fehlt noch ein großer Bündnispartner. Ich arbeite mich seit Jahren an den Franzosen ab, aber bislang ohne Erfolg. Die wären mir natürlich am liebsten, weil sie so unverschämt stark sind.

    Außerdem ist mir ein Bug aufgefallen: Einmal gab es an meinen Grenzen einen Krieg welcher irgendwann auch endete. Scheinbar haben da aber nicht alle Einheiten mitbekommen das wieder Frieden herrscht, blieben an Ort und Stelle und kämpften so lange gegen einen imaginären unsichtbaren Feind bis sie, auf Grund der nicht vorhandenen Versorgung, komplett aufgerieben waren.

    Exakt das habe ich auch gesehen bei mir. Waren nicht meine Truppen, also ein guter Bug. :pfeiffen645:

    Ich habe es erst bei Steinwallen gesehen, jetzt auch bei mir: Wenn Truppen marschieren verlieren sie an Moral. Wenn Du also also einen weiten Weg zum Feind hast, dort ankommst und sofort in Kämpfe verwickelt wirst, dann könnte dies tödlich enden da die Truppe keine Moral hat.

    Das habe ich inzwischen selbst herausgefunden. Und zwar noch genau rechtzeitig, bevor ich die Zielprovinz erreichte. Und das ist für einen EU4-Spieler sehr gewöhnungsbedürftig. Dürfte ich noch das ein oder andere mal vergessen, fürchte ich...

    Ach ja, ich habe noch etwas am Handel "rumgespielt". :mafia534. Ein Teil meiner Städte ist an Prag angeschlossen, ein anderer Teil an Nürnberg. In Prag war ich nur an Stelle 5 was den Marktzugriff betrifft, in Nürnberg noch weiter unten. Mit anderen Worten, ich habe als letzter Depp den Rest der Waren bekommen welche die Anderen nicht wollten. Mit Böhmen habe ich jetzt, mittels Diplomatie, bevorzugten Marktzugang ausgehandelt. Was es letztlich bewirkt war mir aber nicht so richtig klar. Nach einiger Zeit habe ich festgestellt das in Nürnberg nicht mehr gehandelt wird. Also bin ich dem Umstand mal nachgegangen. :holmes53: Und tatsächlich, alle meine Städte handeln nun im Markt von Prag. Dadurch bin ich nun auf den dritten Platz vorgerückt. Dadurch komme ich nun auch bevorzugter an Waren welche im Markt eher knapp sind. Ob dies aber letztlich weitere positive oder eher negative Auswirkungen hat, ehrlich gesagt, keine Ahnung. :denken634:

    Das ist ein interessanter Aspekt, das sollte ich auch mal kontrollieren in meinem Spiel. Ich werde sicher andere Zahlen vorfinden, weil ich mich zum Marktzentrum Genua ja gleich zu Beginn durchgetankt und es erobert habe. Aber vielleicht kann ich gegen den inzwischen ziemlich nervigen Kargkorn-Mangel auf diese Weise was unernehmen. Schlecht gelaunte Bauern kann ich grade nicht gebrauchen, weil ich mir schon alle Mühe gebe, Adlige zu bekämpfen, wo ich nur kann. Die rebellieren bald, und das reicht mir an inneren Feinden.

    Ich schon wieder *der Typ nervt ja auch* :ms_face_with_rolling_eyes:

    Gerade wurde Patch 1.0.8 veröffentlicht! Patch Notes werde ich nicht übersetzen. *Keine Lust auf eine Doktorarbeit.* Allerdings wird der Patch viel verändern und ist nicht gerade klein. Patch-Notes können hier https://forum.paradoxplaza.com/forum/threads/…ve-now.1884049/ nachgelesen werden.

    Bitte weiter rumnerven, dann muss ich nicht alles alleine rausfinden. :))

    Ich habe eben die Patch-Notes nur mal überflogen: genau so hat ein Patch auszusehen, was für eine Flut von Änderungen! Nimm das, Colossal Order. :grumble:

    Ich werde wohl erst am Wochenende dazu kommen, mir das alles anzusehen, werde es aber mal in Ruhe tun.

    Ja, ist genau dasselbe Problem, und ein wenig doof gelöst. Aber gut, das wird vielleicht noch smarter mit der Zeit. Und die Mods im Auge behalten macht jetzt schon Sinn, das hätte ich nicht gedacht. Ohne "Glorp UI" möchte ich jetzt schon nicht mehr spielen, der "Better Road Builder"-Layer ist ebenfalls schon ein großer Gewinn. Und das Gute ist ja, dass es nur optische Verbesserungen sind, die man wieder abschalten kann, sollte das Update fehlen.

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    Update: eine Personalunion wurde aufgelöst, weil mein kleinerer Partner annektiert wurde. Keine Benachrichtigung über den Krieg, der dafür gesorgt hat. Das geht so nicht.

    Und noch ein Update: glücklicherweise habe ich rechtzeitig gesehen, dass der deutsche Kaiser Erbe des Herrschers meines Vasallen ist. Wenn der erbt, verliere ich die ganze Provinz, weil die Bündnistreue auf 0% sinkt und es Krieg geben wird. Das geht so auch nicht ohne Meldung.

    So, jetzt habe ich mal das Nahrungsproblem weiter untersucht:

    Ich besitze die Stadt Fosdinovo, aber die drei südlich gelgenenen ländlichen Orte, die zur Provinz gehören. Das würde erklären, warum diese Stadt hungert, da ja die ländliche Unterstützung fehlt. Es wäre aber eigentlich völlig unlogisch, dass dann keine Karren nach Genua zum Markt fahren könnten. Dass das Geld kosten würde, ist akzeptiert, aber Leute verhungern deswegen? Nun ja...

    In Canossa ist es das gleiche Spiel, dann wären zwei Erklärungen schon mal gefunden.

    Und alle anderen hungernden Orte sind in einer Provinz, die ich aber schon länger halte. Den Grund dafür find ich auch noch raus. :holmes53:

    Das sieht mal groß aus. Scheint, als ob Du schon was verstanden hättest. Zumindest mehr als ich. :alterknacker523:

    In Mailand lebt sich´s von Anfang im Chaos. Erst mal hundertjähriger Krieg, dann Kirchenstaat gegen den Kaiser wegen italienischer Unabhängigkeit vm Reich, dann ein Schisma zwischen Frankreich und dem Papst - immer was los.

    Ich hatte am Anfang halt eine Riesen-Koalition zu stemmen, nach dem unberechtigten Krieg gegen Genua. Aber es war sicherlich kein Fehler, "meinen" Haupt-Marktplatz schon so früh erobert zu haben. Jetzt kann ich schon die Fühler Richtung neue Welt ausstrecken, weil ich den Zugang zum Meer habe.

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    Ich verstehe einen Umstand nicht, für den es sicherlich wieder eine simple Lösung gibt (oder zumindest irgendeine Lösung): ich habe am Markt Nahrung im Überfluss, aber immer wieder Provinzen, in denen Hunger herrscht. Da es vornehmlich noch nicht eingegliederte Provinzen betrifft, hoffe ich mal, dass
    sich das nach Eingliederung löst. Aber eine Erklärung würde ich mir vom Spiel wünschen, wie das alles zusammenhängt.

    Unter "Provinznahrung" findet sich die Info: "Ist die Provinzunahrung aufgebraucht, leiden alle Orte in der Provinz Hunger. Bevor dies geschieht, versucht die Provinz, am Markt Nahrung zu kaufen." Völlig einfach und logisch. Aber warum habe ich am Markt genug Nahrung und sie wird eben nicht nachgekauft?

    Im nachstehenden Screenshot heißt es: "eine Provinz kann nur so viel Nahrung auf einmal kaufen, wie es der Gesamtkapazität des Nahrungsbestandes der Provinz entspricht."

    Das klingt nach viel Geduld, die da jetzt nötig ist. Aber das ist ja nicht unbedingt eine schlechte Nachricht, wenn man durch alles nur durchspazieren könnte, wäre es natürlich langweilig. Manchmal muss man Jahre und jahrzehntelang warten, bis sich eine Chance auftut. Genau zu wissen, wer wann wen angreift, ist für das Erkennen einer solchen essenziell, aber das Thema hatten wir schon.

    Ich bin inzwischen ziemlich genervt von der Kriegführerei. Da ich wohl in den nächsten drei Wochen sowohl keine Zeit als auch keine Energie dafür übrig haben werde, mich ernsthaft mit was zu beschäftigen, probiere ich entspannt ein paar Sachen aus. Was sehr unentspannt werden kann...

    Ich finde es eigentlich super, wenn ich völlig ohne Kriegsgrund meinen Nachbarn überfalle, und dann einfach so mir nichts Dir nichts eine meiner Konkurrenznationen so schlechte Laune bekommt, dass erst gar nicht auf eine Koalition gewartet wird, sie steigen einfach in meinen Krieg auf der Gegenerseite ein. Dann überlegt man sich ein solches Verhalten zwei mal, wie geschrieben, das ist eine gute Sache.

    Was überhaupt gar nicht geht, und dass muss wirklich dringend geändert werden: ich bekomme keinerlei Meldung darüber, dass sich die Situation geändert hat. Ich bin gemütlich dabei, die letzte Stadt des Gegners zu belagern, einen Großteil der "Armee" habe ich schon wieder auf dei Felder geschickt, damit da weitergekeult wird (alter Vadder, war das ein hartes Leben damals, nix mit abends entspannt mal einen Beitrag für ein Forum zu tippern...) - und dann sehe ich eine Woche vor Ankunft eine fremde 10.000-Mann-Armee, die meine 2.000 Belagerer in drei Tagen komplett ausradiert.

    Keine Chance mehr zu reagieren, einfach so passiert. Dann Pause-Taste und erst mal nachschauen. Beim rauszoomen habe ich´s dann gesehen und die Kriegsübersicht hat es dann bestätigt - eine Großmacht greift ein, und ich bekomme nicht mal einen Nachrichtenschnipsel. Ich muss noch verifizieren, ob ich das nur übersehen habe oder was anders einstellen muss, aber bislang sieht es so aus, als ob da nix käme. Wenn das so ist, gibt´s ein gravierendes Problem, finde ich.

    Das mit den Kriegen ist definitiv schlimm, volle Zustimmung. Ich brauche auch dringend einen Nachrichten-Feed. Es geht einfach gar nicht, dass ich rein zufällig mitbekomme, dass Bologna die gesamte Nation Venedig annektiert. Irgendwann ist dann die Farbe von Venedig von Blau nach Grün gewechselt, dann wußte ich das auch. Hätte ich es mitbekommen, wäre ich auch ohne Kriegsgrund randalieren gegangen. Jetzt stehe ich vor vollendeten Tatsachen - und es ist auch im 14. Jhd. nicht sehr realistisch, dass ich solche massiven Einflüsse in Italien nicht mitbekommen würde.

    In EU 4 gab es eine ständig abrufbare Übersicht über alle in meiner Sichtweite stattfindenden Kriege, das Anklicken derselben brachte dann Kriegsparteien und Kriegsziele zutage, so was wird dringend gebraucht.

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    Fehlende Informationen finde ich noch nicht so schlimm, weil ich abends ein wenig entspannt vor mich hinzocke, aber zum ernsthaft Einsteigen fehlt mir die Zeit. Aber wenn man was genau untersucht, sollte alles zu finden, da hast Du Recht.

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    Nach wie vor am Schlimmsten ist das Krieg führen. Ich brauche eine platte Karte ohne Berge und Hügel, sonst muss man immer noch mit der Lupe schauen, ob das Ziel der Armee richtig ist. Ich hoffe auch da auf eine vernünftige Mod. Die anderen UI-Probleme sind fast auf null mit den drei installierten Mods, die helfen viel. Vor allem am unteren Bildschimrand die Layer abrufbar zu haben, ohne dass sie sofort wieder verschwinden, wenn man die Maus wegbewegt, bringt eine Menge für ein flüssigeres Spielgefühl.

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    Da ich mich nach der Landnahme Bolognas jetzt echt reinhängen müsste ins Mailand-Spiel, fange ich vielleicht unterwegs echt nochmal mit Island an. Da habe ich nur eine Insel und kann erst mal sonst nix so als Vasall, das ist weniger Arbeit. :urlaub634:

    Und noch was, mein Herrscher ist blöd. :dash: Ja, mein Herrscher und nicht der Typ welcher vor dem Monitor sitzt und unsichtbare Strippen zieht. :nono: Es geht um das Thema Kriegsgründe und die anschließenden Friedensverhandlungen. Ich hatte ja besagten und auch etwas überstürzten Krieg gegen Magdeburg. Kriegsgrund war: Demütigung eines Rivalen. Aber damit kann man kein Land erobern, denn bei den Friedensverhandlungen und er Landnahme gibt es satte -900 Gummipunkte als Malus. Insofern kann man Kriegsgründe welche dazu dienen Gebiete zu erobern nur über die Parlamentsdebatte generieren, dies hat natürlich auch einen Nachteil. Das Parlament kommt nur aller 4 Jahre zusammen und dann muss man abwägen ob man weiter expandieren, dem Vorschlag zur Debatte (mitunter sind da auch brauchbare Dinge dabei) oder neue Gesetze einführen möchte.

    Ich denke, dass Spionagenetzwerk auch ganz bequem einen Kriegsgrund ausspuckt. Die Bedingungen sind nicht ganz so gut, aber das geht doch auch? Aber ich sehe an Deinem Screenshot, dass zwischen einem monarchischen Reich im HRR und einer (Bananen)republik aus Italien wohl doch himmelweite Unterschiede sind. Meine max. Diplomatiepunkte liegt bei 1.66, und mehr als 1.73 hatte ich noch nie - wie kommt man denn auf 3.61, zum Heck? Und ein Zuwachs von 0.61 ist ja riesig. Weiß echt nicht, ob das an der Staatsform liegt, oder in meinem Falle am Tüpp vor dem Rechner. Wobei mein momentaner Signore auch nicht der Allerhellste ist. :pillepalle:

    Also mein Plan ist ziemlich simpel: alle Provinzen erobern, die zu Italien gehören. Das wird echt schwer, weil die Provence und Frankreich schon mal freundlich hallo sagen, und Böhmen hält zwei Provinzen direkt neben dem Kirchenstaat, wahrscheinlich durch Heirat "erworben". Und ich habe immerhin schon mal die erste Expedition in die Azoren finanziert, mal sehen, was das bringt. Kann ich aber erst in 4 Jahren sagen...

    Da ich mir vorgenommen habe, immer was aktuelles zu posten, was ich grade mache, gibt´s heute was hässliches, das ich gestern fertiggebracht habe, (und wahrscheinlich in einem Spiel, das ausser mir hier eh keiner (mehr) zockt):

    Auf A10 neuer Platz zwei auf der Local-Record-Liste des White-Green-Nadeo-Servers, und mit 8.91 neuer persönlicher Rekord ever. (Nee, nich nach "kashiguro" suchen, der schmipft sich im Trackmania-Universum "Reifenpanne" und steht rechts in der Liste...)

    Mir scheint einiges zu weichgespült. ABER: das nehme ich vielleicht im Laufe des Spiels zurück, ich kann nur den bislang gewonnen Eindruck wiedergeben. Die Koalition gegen Dich scheinen ja genauso lächerlich wie die gegen mich. Die erste Koalition am Anfang des Spiels war echt gefährlich, hat mir aber nichts getan.

    Das war in EU 4 aber so was von anders! Das waren dann Koalitionen, in denen auch mal Franzosen und Ottomanen zusammen eintraten, und es ist egal, was Du für ein Land spielst, sie schreddern dann einfach nur alles.

    Die Koalitionen danach waren völlig harmlos, und bestanden nur aus italienischen Kleinstaaten - die Provence und Savoyen sollten eigentlihc langsam auch mal nervös werden, was ist mit denen? Wieso führt der Kaiser ständig Krieg gegen italienische Kleinstaaten, lässt mich aber immer weiter wachsen?

    Viele Provinzen ohne Kontrolle zu haben hat ausschließlich wirtschaftliche Auswirkungen, und die sind recht gering. Eigentlich fehlen dann Einnahmen, aber es gibt nicht einen Malus dadurch. Mir scheint es bisher insgesamt zu einfach alles. Und Dein Sachsen-Spielstand sieht ja auch schon gut aus, und wir wissen ja beide noch nicht viel...

    Und ja, man muss in EU 5 etwas geduldiger sein, schließlich hat man 500 Jahre Zeit. Solche "mit dem Kopf durch die Wand" Aktionen sollte man sich daher sehr gut überlegen.

    Aber Du hast durchaus Gründe für Dein Verhalten gehabt, die es zu bedenken gilt. Der Stab-Verlust ist riesig, aber die Diplo-Kosten, um den Grund ein zweites Mal zu fingieren, muss man durchaus dagegen rechnen, und Du weißt nie, was für Verbündete in 10 Jahren unterwegs sind. VOn dem her war das vielleicht gründlich so.

    Ich habe niemals Stabilität übrig, 30 ist für mich schon ein unfassbar hoher Kontostand. Du scheinst das alles anders anzugehen und viel mehr Stabilität zu haben, auch das ist ja ein Argument für Deine Vorgehensweise.

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    Wegen einer Koalition von Kleinstaaten würde ich mir keine Sorgen machen. Mailand ist inzwischen so groß und die meisten um mich herum so geschwächt, weil sie Krieg mit Böhmen hatten, dass ich mir schon fast wünsche, sie würden es probieren. :spiteful:

    Die Staaten ausserhalb Italiens fühlen sich bislang nicht bedroht, deshalb kommt da auch keiner dazu. Ich werde wohl den Versuch unternehmen, den ganzen Kleinkram drumherum schnell zu annektieren, einfach mal, um zu sehen, ob das überhaupt einen schert. Vor dem echo aus Böhmen fürchte ich mich aber schon...

    Hat sich erledigt: Dieser Kabinettsbeschluss kommt erst in einem späteren Zeitalter und wird mit Druckerpresse freigeschaltet.

    Jetzt muss ich doppelposten, weil ich nicht lesen kann - den Satz habe ich grade erst entdeckt.

    Und ich gelobe Besserung: es ist ja so was von unintelligent, die Kanone zu erforschen, aber noch keine Kenntnis von den Gebäuden zu haben, die auch Soldaten hervorbringen, um sie zu bedienen. Ich werde der Forschungsreihenfolge vielleicht doch besser ein wenig Aufmerksamkeit widmen...

    Hehehe, sowas kommt einem EU 4-Spieler aber so was von bekannt vor. :))

    Aber da solltest Du in EU 5 wahrscheinlich Deinen Unmut zügeln und ein paar Jahre Geduld wahren, schätze ich mal so. Ich habe das noch nicht ausprobiert wie Du, aber die Kosten an Stabilität müssen unglaublich gewesen sein. Du hast 500 Jahre Zeit, da kommt´s auf 5 Jahre Waffenstillstand ja nicht an, und ich habe inzwischen den Eindruck, dass man sehr viel geduldiger als in EU 4 sein muss.

    Jajaja, schon gut, das wirst Du alles selbt wissen, und ab und zu muss man einfach mal mit dem Kopf durch die Wand, das versteh ich durchaus. :dash:

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    Hab auch keinen Kabinettsbeschluss, der Institutionen fördert, aber mir fehlt auch nur die Meritokratie, die ja am anderen Ende der Welt entstanden ist. Daraus würde ich schlussfolgern, dass dieser Kabinettsbeschluss nur auftaucht, wenn auch was direkt gefördert werden kann, bin aber gar nicht sicher.

    Was die Sache vielleicht auch verbilligt, das habe ich aber noch nicht ausprobiert: wenn Du einen Teil Deines Handels mit der Hand verwaltest und Du dann mit einem Markt handelst, in dem die Insitution verbreitet ist. Damit kommt sie schneller zu Dir. Also in Deinem Falle halt wohl Handel mit den italienischen Märkten, weil die Dir fehlenden ja da entstanden sind. Und das alles ohne Gewähr...

    Na, ich bin ja eine große Hilfe - ich habe nicht mal die Aufgabe verstanden. :ohman745:

    Wolltest Du allgemein wissen, wie man eine Institution einführt, oder wie man die Institutionseinfühung verbilligt, oder wie man die Geschwindigkeit zur Institutionseinführung verbessern kann?

    Ich dachte, das sei ein Aspekt, der sich eher wirtschaftlich bemerkbar macht, aber nicht militärisch. Oder bist Du in der Forschung ins Hintertreffen geraten?

    Ob ich mit der Forschung ins Hintertreffen geraten bin vermag ich nicht zu sagen, ich habe auch keine Ahnung ob Magdeburg schon weiter ist. Die Institution welche ich jetzt mit einem großen Malus einführen könnte ist aber schon rein militärischer Art, also besser Truppen, mehr Moral usw. Man kann ja erst weiter Sachen der Renaissance erforschen wenn man die zugehörige Institution freigeschaltet hat. Und ja, es gibt natürlich auch wirtschaftliche Dinge. Ich habe auch gestern erst gesehen das Bündnisse einen Boost auf die Ausbreitung von Institutionen geben, dies war mir noch nicht bewusst.

    Ich meinte speziell die Alphabetisierung. Kann man an irgendwas erkennen, welche Vorteile gegenüber den Nachbarn ich habe, wenn ich die gut vorangebracht habe?

    Aber ich habe mich bislang eigentlich noch gar nicht darum geschert, wie man Länder vergleicht, und welche Daten da nützlich sein können.

    Mit der Forschung mache ich mir zur Zeit einen schlanken Fuß und nehme immer irgendwas aus der Liste. In die Forschungsbäume schaue ich nicht rein zur Zeit, sind mir zu klein und fummelig. Ich hoffe, dass es auch dafür bald was vernünftiges aus dem Mod-Bereich gibt.