Beiträge von Hans_Stahl

    Ja, sieht wirklich sehr schön und stimmig aus, Asusia ! :thumbupold: Besonders gelungen finde ich die Integration der verschiedenen Läden und den kleinen Platz auf dem vierten Bild!

    Übrigens gab bzw. gibt es auch bei uns im Westen diese Hochhäuser aus vorfabrizierten Waschbeton-Elementen, allerdings meist weiter außerhalb in den so genannten Trabantenstädten.

    Wie schön, Asusia ! Ich liebe ja diese Bahntrassen, deren Arkaden heute durch diverse Geschäfte und Gastronomie genutzt werden! In Köln haben wir im Stadtteil Ehrenfeld etwas sehr Änhliches.

    Auf jeden Fall wieder sehr schön gestaltet und mit viel Liebe zum Detail! Vielleicht sogar zu schön gestaltet, denn hier in Köln sind die Arkaden schon ziemlich abgerockt, und die Gastronomie präsentiert sich leicht improvisiert. Aber es sieht auf jeden Fall klasse aus und gibt eine intererssante Seite der urbanen Entwicklung wieder!

    Einer der besten ausgehenden 90er- Songs, Dragondeal ! Ich liebe Texas! :ms_slightly_smiling_face:

    Wenn wir uns schon in dieser Zeit tummeln, hätte ich auch noch einen großartigen Song aus dieser Zeit, den heutzutage niemand mehr kennt: "Everybody's Free to Wear Sunscreen" von Baz Luhrmann. Luhrmann ist eigentlich ein Drehbuchautor, Regisseur und Schauspieler, der in den 90ern vor allem durch den Film "Romeo + Julia" bekannt geworden ist. Der Song ist eigentlich eine Aneinanderreihung von Lebensweisheiten, aber er ist ziemlich cool und heutzutage aktueller denn je. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir der Satz: "Don't read beauty magazines, they will only make you feel ugly!" In Zeiten von sozialen Medien und easy-to-use-Bildbearbeitungs-Software gilt das natürlich verstärkt:

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    "Trust me- I am the sunscreen!"

    Absolut, user ! Asusia ist eine großartige Städtebauerin, die hier mit ihrer Stadt bereits so viele wunderbare Ideen präsentiert hat. Ich habe ja auch einige ihrer Ideen als Inspiration aufgenommen.

    Daher sollten meine Ausführungen auch explizit Ermunterungen bzw. Inspirationen sein. Mir hat es für Innthal am meisten gebracht, mich auf Google Earth zu tummeln, sowie durch meine eigene Stadt zu fahren. So erhält man viele Inspirationen sowohl für die "strategische Gestaltung" als auch für die Detaillierung der einzelner Szenarios.

    Ja, liebe Asusia , da muss ich Xul beipflichten. Die Anzahl der Parkplätze für das große Stadion ist unzureichend. Das ist es ja auch, was ich an dem Vanilla-Game so unrealistisch finde. Das Wilhelmsheim-Center und die Verkehrsführung finde ich hingegen sehr schön! Aber wie user bereits richtig angemerkt hat: Ein paar Details würden hier bereits eine schönere Atmosphäre zaubern. Auch ein paar ältere Wohnhäuser rund um das Stadion und die Neubaugebäude würden mehr Atmosphäre schaffen.

    Das größte Problem bei Städtebauspielen finde ich, dass man dazu tendiert, Assets aneinanderzureihen, die zwar architektonisch passen, aber man schafft kein realistisches Erscheinungsbild einer europäischen Stadt. Nordamerikanische oder noch mehr asiatische Städte sind für Computerspiele viel besser geeignet, da sie oft reißbrettartig gestaltet sind. In europäischen Städten hingegen findet sich eine Bebauung, die sich über viele Jahrhunderte entwickelt hat. Aus den mittelalterlichen Städten haben sich die barocken Städte entwickelt, die bereits Lücken in die bestehende Bebauung gerissen haben. Im 19. Jh. schließlich gab es die größten Veränderungen im Stadtbild: Ganze Stadtteile sind neu entstanden, große Fabrikareale sind in oder am Rande der Innenstädte entstanden, die Stadtflächen sind geradezu explodiert. Der 2. Weltkrieg hat dann viele Städte ruiniert, und der aufs Automobil fokussierte Wiederaufbau hat nur wenig Rücksicht auf gewachsene Strukturen gelegt. Schließlich hat die in den 80ern einsetzende Deindustrialisierung dafür gesorgt, dass riesige ehemalige Fabrik- und Gewerbeflächen, aber auch Rangierbahnhofsareale verschwunden bzw. neu bebaut worden sind. Zwischendrin sieht man immer wieder Solitäre, die der Entwicklung getrotzt haben: Einzelne Gründerzeitzeilen, leicht heruntergekommene Häuser aus den Fünfzigern neben Stadien und hypermodernen Gerwerbeflächen, neu errichtete Parks auf ehemaligen Industriebrachen....

    Ich habe gerade versucht, meine Gedanken in Worte zu fassen und dabei wieder mal gemerkt, wie unglaublich anspruchsvoll es in C:S ist, eine wirklich realistische Bebauung und Atmosphäre zu erschaffen. Vielleicht ist es das, was user meint.

    Ich bleibe mal in den 80ern. Es gibt ja Bands, die damals Weltstars waren und Welthits hatten, die aber seitdem fast dem Vergessen anheim gefallen sind. Eine meiner favorite Bands der 80er wurde letztens in einem Youtube-Video erwähnt, und ich hatte sofort eine Gänsehaut: T´Pau mit "Heart and Soul":

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    Ja klar, es gibt ikonischere Bands und Lieder aus den 80ern, aber wenn ich T`Pau höre, fühle ich mich umgehend wieder in den 80ern: Der Style, der Sound, die großartige Stimme von Carol Decker... Mein persönlicher Favorit von T`Pau ist übrigens nicht einer ihrer Riesenhits wie "Heart And Soul" oder "China in your Hand", sondern "Valentine".

    Diese Woche bin ich über ein Video von Watchmojo.com gestolpert, das mich echt begeistert hat. Es geht um die Top 20 Lieder mit den schönsten Gesangsharmonien aller Zeiten. Ja klar, die Beach Boys, The Righteous Brothers, The Everly Brothers, Kansas, Journey, The Mamas & The Papas, Simon & Garfunkel u. v. a. sind natürlich dabei. Aber ein Lied hat es mir besonders angetan, weil es von einer wundervollen Band stammt, welche heute leider völlig in Vergessenheit geraten ist: "Release me" von Wilson Phillips.

    Die Band Wilson Phillips bestand aus den Schwestern Carnie und Wendy Wilson, den Töchtern von Brian Wilson von den Beach Boys, und Chynna Phillips, der Tochter von John und Michelle Phillips von - eben - The Mamas & The Papas. Das Lied wird leider seit vielen Jahren gar nicht mehr im Radio gespielt, daher möchte ich es euch nochmal in Erinnerung rufen.

    Es trägt einfach so einen wunderbaren "Anfang-90er-Vibe" in sich, wenn ihr wisst, was ich meine:

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    Ja, da pflichte ich ArkenbergeJoe bei, ich finde diese Vorher-Nachher-Bilder auch sehr schön! :ms_thumbs_up:Sehr interessant finde ich auch immer wieder, wenn du Gebäude einsetzt, die ich auch bei mir in Innthal verbaut habe, die bei dir aber ganz anders wirken! Das Wilhelmsheim-Center finde ich z. B. bei dir sehr gelungen! Die Unterführung ist hier ein schöner, sehr individueller baulicher Aspekt, klasse! :hutab3434:Auch der moderne Appartment-Komplex sieht bei dir ganz anders aus. Superinteressant!

    Herbert Grönemeyer ist 70 geworden! Gestern lief eine sehr schöne Doku über ihn im Ersten. Beim Anschauen hatte ich multiple Flashbacks. Mir wurde erstmals richtig bewusst, dass Grönemeyer im Grunde mein ganzes Leben musikalisch begleitet hat, von der Pickelzeit bis heute. Und er hat die Achterbahn des Lebens genauso erlebt wie wir in den letzten 45 Jahren. Ich denke, er ist einer der bedeutendsten deutschen Musiker überhaupt. Ich möchte euch daher heute meine Top 3 der Grönemeyer-Lieder vorstellen (die nicht unbedingt seine größten Hits waren):

    Platz 1 Halt mich. Für mich eine der schönsten deutschprachigen Balladen überhaupt, und damals (1988) wie heute ein kleines Juwel:

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    Platz 2: Bleibt alles anders. Das Lied wurde in einer Phase der Disruption in Grönemeyers Leben komponiert: Seine Frau war bereits schwer krank (und verstarb ja auch wenig später). Dieses Lied ist für mich schon als Komposition sehr stark, einfach ein tolles Rocklied! Beim Text dreht Herbert dann völlig frei, entwickelt aber einige großartige Zeilen, die auch heute noch gerne zitiert werden, z. B. "Das Leben kommt von vorn", oder: "Kein Ersatz, deine Droge bist du." oder: "Zauberer verraten ihre Tricks, auf allen Würfeln fällt die Sechs, die Limits brechen weg"... Ich finde, das Lied ist ein Gesamtkunstwerk:

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    Platz 3: Bochum. Klar, das wahrscheinlich bekannteste Lied von Herbert Grönemeyer. Es wird heute noch als Stadionhymne bei Spielen des Vfl Bochum gespielt. Eine Hymne an seine Geburtsstadt und eigentlich an das Ruhrgebiet überhaupt. Da ich ja auch genetisch aus dem Ruhrgebiet stamme, berührt mich das Lied bis heute:

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    Oh je, das ist ja blöd, Pat ! Aber ein Wörtchen zu überlesen kann sehr schnell gehen. Hab ich auch schon mehrfach erlebt. Ich habe, genau wie Dragondeal , auch eine leise Ahnung gehabt, aber schließlich habe ich einfach auf meine Intuition gehört.

    Wie bemerkenswert, dass du es auch so empfindest, Asusia ! Ich fand es als Kind schon spannend, mit der S-Bahn durch die Innenstadt zu fahren, und bis heute hat für mich die "Hinterhofperspektive" in Großstädten nichts von ihrer Faszination verloren. Ich denke, es liegt an der Authentizität, die diesen Szenerien innewohnt. Wie du schon sagst, kann man den Leuten ab und zu buchstäblich auf den Teller schauen. Das hat aber nichts mit Voyeurismus zu tun, sondern vielmehr mit dem Reiz der Kollision des urbanen Wohnens mit der Infrastruktur des ausgehenden 19. Jh. Damals hat man ja noch keinerlei Rücksicht auf Lärmschutz oder Privatsphäre genommen, sondern die Bahnlinien einfach quer duch die Bebauung gezogen. So begegnen sich die Bewohner und die Reisenden ganz unfreiwillig vor dem Fenster. :ms_beaming_face_with_smiling_eyes:

    Ich würde gerne nochmal das Thema Filmmusik aufgreifen: Ich hätte noch ein Lied aus einem Soundtrack zu einem Film, der mich damals, Anfang der 1990er, total fasziniert hat: "Black Rain". Die Musik wurde von Hans Zimmer komponiert, der damals noch recht unbekannt war.

    Ich finde aber, dass man bereits erahnen kann, was ihn später zu einem Superstar der Filmmusik gemacht hat:

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    Den Film kann ich euch nur wärmstens ans Herz legen. Die Schauspieler - in den Hauptrollen Michael Douglas und der junge Andy Garcia - sind großartig, die Story klasse, die Atmosphäre packend. Allein die Szene, in der die Boeing 747 im dunstigen Sonnenaufgang über die gigantische Industrie-Skyline von Osaka fliegt, und dazu dieser Soundtrack, erzeugt bei mir selbst nach 36 Jahren immer noch eine Gänsehaut!

    Eine sehr schöne und abwechslungsreiche Bebauung, Asusia ! So hatte ich mir das auch vorgestellt. Die Mischung der Baustile aus den 60er bis 00er Jahren ist super gelungen! So sieht es ja wirklich in vielen Großstädten aus. Die Hinterhöfe auf den Bildern 5 und 6 finde ich besonders schön! Ich habe ja ein Faible für Hinterhöfe - wenn ich mit der Bahn durch eine Innenstadt fahre, betrachte ich immer fasziniert diese Hinterhofatmosphären. Das ist schon ganz besonders.