Posts by KarlKompott

    Nach einem Vierteljahr ausgiebiger Erprobung ziehe ich mal ein Fazit.

    Keine Ahnung, ob hier überhaupt jemand außer mir dieses Game spielt, aber vielleicht interessiert es ja doch den einen oder anderen.

    Vorweg: Ja, ich bin immernoch begeistert und spiele immernoch weiter. Die Landschaften in der Spielewelt sind sehr atmosphärisch. Es gibt Wüsten, Oasen, Dschungel, Highlands und eisbedeckte Berge. Dazu stets eine passende Hintergrundmusik. Wie gesagt, sehr atmos.

    Bauen kann man bis zum Abwinken. Ich habe mir inzwischen weitere DLC zugelegt. Weitere Kleidungsstile, Inneneinrichtungen und Architekturstile. Die Palette reicht vom Essgeschirr bis zu Monumentalbauten. Inzwischen gibt es auch Pferde, für die es ebenfalls umfangreiche Austattung zu croften gibt. Trotzdem reise ich lieber zu Fuß. Es gibt so viel zu entdecken - immernoch - nach einem Vierteljahr.

    Das Kämpfen ist simpel, aber barbarisch - einfach draufkloppen. XD Das Spiel ist also eher nichts für Schleicher, Assassinen, Diebe und Freizeit- Strategen.

    Notorische Geldhorter haben auch schlechte Karten. Ich habe zentnerweise Gold und Silber erspielt. Aber damit kann man in dieser Barbarenwelt kaum etwas anfangen. Vielleicht Schmuck für seine Sklaven fertigen oder Dächer und Statuen vergolden. Einkaufen? Ja, das geht auch. Auf dem Markt bekommt man Suppe dafür oder Pelze, also Dinge die man sich auch selber besorgen kann. Aber auch das macht den Reiz des Spiels aus. Auf humorige Weise wird man als Spieler von seinen zivilisierten Denkmustern entwöhnt. Ja, es gibt Humor, es soll doch Spass machen. Angefangen bei den 80er Jahre Fokuhila- Frisuren, über Schriftstücke die witzige Anekdoten erzählen, bis zu den Sprüchen der Gegner - für die man aber etwas english können sollte.


    Soweit, so gut. Es gibt aber auch Dinge, die mir an diesem Spiel sehr negativ aufgestoßen sind. Natürlich habe ich wieder Ärger mit der Konsolenversion xbox one.

    Als erstes fiel mir auf, dass für das Ausrüstungsmenü mal wieder die Radialsteuerung verwendet wurde. So weit nicht ungewöhnlich auf Konsole. Aber ... in einem kampflastigen Spiel? Am PC reicht ein einziger Tastendruck. An der Konsole gehört schon eine gehörige Portion Übung dazu, sich mit Schultertaste und Stick durchs Radialmenu zu wursteln, um eine Waffe zu ziehen. Gewöhnungsbedürftig, aber nicht schlimm. Denn zum Glück sind die meisten Gegner zu faul für Verfolgungen.

    Ich betone nochmal, bisher hatte ich noch keine Bugs!

    Aber was mich wirklich ärgert, sind Spielabstürze, weil der Spielemacher mir Informationen vorenthält. Und ich hatte wirklich viele Abstürze, bis ich endlich die Ursache herausfand. Das hat mich ehrlich gefrustet. Die Ladezeit des Spiels ist nämlich immens. Noch "lustiger" ist es, weil das Spiel stets an locations abstürzt, wo viele NPC sich tummeln. Echt witzig ... das game schmiert ab, kurz bevor ich die Festung komplett gecleant habe ... und nach dem Laden stehe ich wieder in voll besetzter Butze. :dash:

    Es hat ein ganzes Weilchen gedauert, ehe ich herausfand, woran es liegt. Die hardware meiner Konsole schmeißt mich aus dem Spiel, sobald sie überfordert ist. Dabei besitze ich die zweitstärkste Konsole auf dem Markt. Die Spielemacher haben die Kontingente (auch im admin-menü) nicht begrenzt. Natürlich probiert man das als unbedarfter Spieler auch aus ... und hat Probleme. Meiner Erfahrung nach funktioniert das Spiel auf xbox tadellos, wenn:

    - nicht mehr als 20 - 30 Leibeigene

    - nur eine einzige große Basis gebaut

    - keine Teppiche, Flaggen oder ähnl. verwenden (führt zu clipping und texturfehlern)

    - in Feind- Basen nur im Schritttempo bewegen, nicht rennen

    - nach größeren Baumaßnahmen den emulierten Server neu starten.

    Ich finde es schon sehr befremdlich, wenn der Spielemacher in so einem Fall nicht wenigstens eine Info an die Konsolen- gamer herausgibt, dass man die Kontingente selbst begrenzen muß, um das Spiel vernünftig nutzen zu können. Immerhin kostet das Spiel bei mir im Store noch über hundert Euronen - ohne neueste DLC.

    KommissarFlo

    Für Vorbesteller gibts aber schon einige Boni dazu. ;)

    Zum Beispiel ein Berserker- DLC. Oder ...


    In der limited edition gibt es einen weißen Wolf als Reittier. Wer auch immer auf so eine Idee kommt .... :pillepalle: ... ich fand das rosa Einhorn in Odyssey svhon creepy.

    Außerdem gibts wieder eine versteckte Klinge (Diesmal aber über dem Handrücken, Finger bleiben also alle dran ;) ).

    Tattoos und Kriegsbemalungen soll es auch geben. Die Waffenupgrades sollen diesmal angeblich über Runen gemacht werden. Vermute, das ist wie das Gravieren beim Vorgänger.

    Begleiter wird diesmal höchstwahrscheinlich ein Rabe sein - kein Adler.

    In der ultimate edition sind Schiffspakete drin (design- skins, etc.). Ich vermute, die Schiffskämpfe werden ähnlich wie in Odyssey laufen, mit ausgewählten NPC als "Bootsleute".

    Neu drin: Housing. Auf- und Ausbau einer eigenen Siedlung. Da lass ich mich überraschen ... aber vielleicht ist das auch bloß wie in Black Flag oder Unity.

    Was viele Fans seit origins vermißt haben ... ein Schild. Sieht aus, als wäre diesmal wieder einer in den Ausrüstungsoptionen.

    Charakterwahl: männlich oder weiblich. Ich hab das so verstanden, dass beide Hauptfiguren Eivor heißen. Bei Odyssey waren es ja verschiedene Namen: Alexios und Kassandra.

    Achja, bevor ichs vergesse, da war noch was mit .... Frisuren und Bärte. ;)


    post scriptum

    Setting und historischer Hintergrund:

    Die Story spielt wohl in den Bereichen des heutigen Norwegen und England.

    Um das Jahr 800 fielen Wikinger in die fruchtbaren Gebiete von England ein und versuchten dort Siedlungen zu gründen. Die Hauptschwierigkeit war dabei für die Wikinger nicht, das Land zu erobern - sondern es auch zu halten. Denn die bisherigen Bewohner der drei am meisten betroffenen Königreiche waren über die ""Neusiedler" not amused. Der Hauptgegner der Wikinger war König Alfred von Wessex. Das wird wohl der sein, der auch im Trailer zu sehen war.

    Danke für den Trailer. :)

    Also steht der Name endlich fest: Valhalla.

    In der limited edition gibt es einen weißen Wolf als Reittier.

    Außerdem gibts wieder eine versteckte Klinge (Diesmal aber über dem Handrücken, Finger bleiben also alle dran ;) ). Tattoos soll es auch geben.

    Begleiter wird diesmal vermutlich ein Rabe sein - kein Adler.

    In der ultimate edition sind Schiffspakete drin.

    Neu drin: Housing. Auf- und Ausbau einer eigenen Siedlung.

    Was viele Fans seit origins vermißt haben ... ein Schild. Sieht aus, als wäre diesmal wieder einer in den Ausrüstungsoptionen.

    Charakterwahl: männlich (Eivor) / weiblich.

    ;)

    Das Spiel ist heute in die Early Access- Phase gegangen. Soweit ich weiß, erstmal nur für PC.

    Es handelt sich (wie der Titel schon vermuten läßt) um einen Forstwirtschafts- Simulator.

    Wie schon beim Vorgänger >Farmers Dynasty< beschränkt sich das Spiel jedoch nicht nur auf reine Berufs- Simulation, sondern bezieht das Lebensumfeld wieder mit ein.

    Interaktionen und Missionen mit Nachbarn und den anderen Simmis, die auf der Map zu finden sind .... das ist wieder fester Bestandteil, denn auch in diesem Forst- Simulator von Toplitz gilt es Frau und Kinder zu "erspielen", um eine Forst- Dynasty zu gründen.

    Soweit ich in den ersten previews gesehen habe, gibt es wieder jede Menge zu reparieren. Ich hatte den Eindruck, dass die Animation insgesamt flüssiger wirkt als im Vorgänger. Auch die NPC - Gestik sieht für mein persönliches Empfinden um einiges besser aus. Das hätte ich mir genau so für Farmers Dynasty gewünscht. <---- Das ist bei mir im xbox- store noch unter den Neuerscheinungen. Schön, dass Toplitz jetzt schon den nächsten Titel raushaut. Aber ein wenig mehr Feinschliff hätte Farmers Dynasty auch gut getan. Fast fuffzich Ökken sind mir für die Konsolenversion von Farmers Dynasty in diesem Auslieferungs- Zustand jedenfalls zu viel.

    Aber hier gehts ja um Lumberjacks Dynasty. Ich muss sagen, bisher macht das Spiel einen guten Eindruck auf mich. Zwar sind die Gameplay- Mechaniken im großen ganzen gleich geblieben, aber es sieht stimmig aus. Beispiel gefällig? Dank Andockfunktion gestaltet sich das Verladen von Baumstämmen recht simpel. Wer in Farmers Dynasty mit dem Kran für die Baumaterialien zurecht kam, sollte auch hier keine großen Probleme haben. Was gibt es sonst noch zu sagen? Für alle, die den Vorgänger nicht kennen: Die Spielfigur muss essen und schlafen. Für die Schnellreise benutzt man die Bushaltestellen überall auf der map. Das kostet auch nix. Öffis sind hier gratis. *lol* Wer gern kocht, kann auch das - virtuell. Tierhaltung ist auch wieder mit dabei. Ich habe Hühnerställe, Kuhställe und ... tadaaaaa ... Gewächshäuser gesehen. Und natürlich Traktoren, mit denen man die wunschönen "Postkarten"- Landschaften befahren kann. ;)

    Terry

    Ja, wenns vor dem Treiberupdate lief, kann das schon die Ursache sein.

    Treiberdeinstallation machst du über den Gerätemanager (win10).

    Den kann man entweder über das Cortana / suchfeld finden.

    Oder mit windowstaste+R den Befehl ausführen aufrufen und devmgmt. msc eingeben.

    Im Gerätemanager findest du dann die Liste mit den Treibern.

    Nach dem Entfernen des Treibers sollte Windows 10 den Standardtreiber einsetzen.

    Ansonsten kannst du die Vorgängerversion des neuen Treibers nur anhand des Datums heraussuchen. Dazu benötigst du eine Liste der Graka- Treiber vom Herausgeber. Dann kannst du den Treiber, der funktioniert hat wieder installieren (anstatt des Standardtreibers).

    Anleitung ohne Gewähr! Wenn du dir das nicht zutraust, frag bitte den freundlichen Computerfachfritzen. ;) is besser, als den PC zu vermurksen.

    Ansonsten ... viel Erfolg und weiterhin viel Spass mit Kigdom come.

    Terry

    Kingdom come ist sehr ... spezifisch. ;) Ich habe hier im Forum schon einen ellenlangen Thread zu den Grafik und Performance- Problemen auf Spielkonsolen fabriziert. Auf PC habe ich eher weniger von Problemen mitbekommen.

    An einem Spieleupdate oder patch liegt es meines Erachtens diesmal nicht. Denn der letzte patch war der finale für die royal edition. Bzw. beim PC für den mod- support --- und das ist schon eine ganze Weile her. Kontrolliere bitte zuerst, ob das Spiel auf dem neuesten Patch ist. Der müßte momentan auf 1.9.1. oder höher liegen. (auf der Startseite des Spiels links unten zu sehen) Wenn du die royal edition hast, erübrigt sich das, dann ist das Spiel bereits auf dem finalen Stand.

    Ich gehe mal davon aus, dass deine Grafiktreiber aktuell sind.

    Ich denke, das Hauptproblem bei diesem Spiel ist der Speicherbedarf. Das war zumindest bei den Konsolen zwischen version 1.3 bis 1.5 die Ursache. Derbe Grafikfehler waren meist "nur" Ladefehler. Das Spiel brauchte zu lange, um bestimmte Grafiken zu laden. Je weiter der Spielfortschritt war, um so schlimmer wurden die Probleme. Es kam vor allem in den Städten Rattay, Sasau und Talmberg zu FPS Einbrüchen. Sollte das bei dir auch der Fall sein? Dass mit mehr Spielfortschritt auch die Probleme größer werden? Dann vielleicht mal den Speicher überprüfen, ob genug RAM vorhanden ist. Manchmal wird aber auch temporärer Speicher auf die Festplatte ausgelagert. Bei der Konsole schaffte ein Umbau auf SSD Abhilfe. Denn SSD erlaubt schnellere Zugriffszeiten als HDD Laufwerke. Ansonsten fällt mir (beim PC) nur noch der Grafikspeicher als mögliche Ursache ein.

    Die häufigste Fehlerquelle auf PC sind jedoch jegliche Mods. Da sollte man zuerst ansetzen. Bedenke aber bitte, dass bei nachträglich deinstallierten Mods die Speicherstände "korrumpiert" sind. Also einen Neustart mit "sauberem " Spielstand beginnen. ;)

    PS: Das gilt übrigens für jeden Neustart /Neuinstallation des Spiels. Ein alter Speicherstand lädt die alten Probleme mit.

    Denn durch die interaktive Komplexität des Spiels werden beim Speicherstand nicht nur die Basis- Stats des Spielcharakters aufgerufen, sondern eine ganze "Spieleumwelt".

    want_to_know

    Nein, meine Firma ist nicht systemrelevant (und deshalb bis auf weiteres geschlossen).

    Dragondeal

    Ja, ich verstehe, was du meinst. Für diejenigen, die unter diesen Bedingungen weiter arbeiten "dürfen", ist es nicht gerade ein Zu- Gewinn.

    Aber so habe ich das auch nicht gemeint. Von deinem Standpunkt aus gesehen, ist völlig richtig, was du geschrieben hast. Aber es gibt ja auch andere Sichtweisen. Ich kenne eine Menge Leute, die es als Gewinn betrachten würden, weil sie durch die Krise in Existenznöte geraten sind. Es ist doch menschlich, die (Um-)Welt aus dem eigenen Blickwinkel zu betrachten. Das ist nicht immer besonders objektiv. ;)

    want_to_know

    Ich bin da etwas anderer Meinung (auch weil ich selbst Unternehmer bin). Wenn meine Firma überdurchschnittliche Profite erwirtschaftet, ist es eine gute Entscheidung, die Angestellten angemessen zu entlohnen. Denn in Folge werden die Mitarbeiter motivierter arbeiten und damit die Qualität und Effizienz der angebotenen Produkte und Dienstleistungen verbessern, was sich wiederum positiv auf die zu erwartende Gewinnmarge auswirken wird. Außerdem sinkt dadurch die Mitarbeiterfluktuation, wodurch mir langfristig ein gut ausgebildetes Stammpersonal zur Verfügung steht. Andere handhaben das vielleicht anders. Aber ich bin bereit, in eine wirtschaftlich stabile Zukunft der Firma zu investieren, anstatt den "schnellen Reibach" zu machen. ;)

    Dragondeal

    >Inflation< ist vielleicht .... naja ... irgendwie ... nicht ganz treffender Duktus.

    Aber im Prinzip hast du recht: Verlust an Kaufkraft, weil man weniger fürs Geld bekommt. Ich sehe das auch so wie du. Die Krise hat Gewinner und Verlierer.

    Gewinner, alle die, welche weiterhin uneingeschränkt ihren Beruf ausüben können. Oder wer aktuell das ""richtige"" Produkt anbietet: Lebensmittel, Klopapier oder Schutzmasken? Oder auch Treibstoff? Denn im ländlichen Bereich kann ich beobachten, wie die Leute auf Grund der sozialen Einschränkungen sich aus Langeweile mit Rasenmähen oder anderen Motorgeräten beschäftigen. Oder Elektrizität? Denn viele pflegen ihre sozialen Kontakte nun vermehrt über Handy oder PC. In der Marktwirtschaft regelt eine erhöhte Nachfrage natürlich auch den Preis. Das wird die Verlierer doppelt hart treffen. Diejenigen, die ihren Beruf momentan nicht ausüben dürfen oder in Kurzarbeit sind. Denn ich glaube kaum, dass die Gewinner der Krise einen Teil ihrer Mehr-Profite der Solidargemeinschaft zur Verfügung stellen werden.

    Machen wir uns nichts vor. Meiner Meinung nach wird die Mehrheit mit Verlusten aus der Krise gehen. Denn auch ... und gerade ... die "systemrelevanten" Berufe bekommen zur Zeit zwar mehr Anerkennung - aber nicht mehr Lohn.

    An direkte Fortsetzungen oder Anknüpfungen der Story mag ich nicht glauben - das wäre untypisch für Assassins Creed. Bisher ging es in der Zeitlinie der Story stets hin und her. Im Spiel selbst hatte man ja schon Gegenwarts- und Vergangenheits- Passagen. Aber auch die verschiedenen Teile der Reihe waren nicht unbedingt chronologisch. Die Reihe begann in den Kreuzzügen, ging in die Rennaissance, dann nach Amerika, zu den Piraten, wieder nach Amerika, zur franz. Revolution und letztendlich ins vikt. London. Dann springt die Story ganz weit in der Zeit zurück ins alte Ägypten und grich. Antike. Diese Zeitsprünge gehören einfach zu AC, "Zeitreisen im Animus" machen den Reiz und die Story aus. Auf diese Weise wird die Spielereihe auch nicht langweilig, weil sie stets mit einem neuen Setting für den Spieler aufwartet.

    Man könnte sagen, in manchen Dingen ist sich AC treu geblieben. Auch wenn einige Fans der ersten Teile die Änderungen und Entwicklung skeptisch sehen, weil sie zu sehr vom Ursprung abweicht. Ich persönlich empfinde die Evolution des Spiels als positiven Fortschritt. Aber nur, weil die ersten Teile für mich zu sehr auf Geschicklichkeit basieren. Ab Syndicate wurde es erst interessant für mich. Und erst Origins und Odyssey konnte ich ohne "Stress" zocken. Mehr spielerische Freiheit, kein: du mußt da unbedingt durch. Endlich konnte ich die Story erleben ohne krampfige Fingerakrobatik, jump and run- Einlagen oder aberwitzige Bossfights. Denn die sind jetzt optional (für alle, die es mögen). Ich hoffe sehr, dass der nächste Ableger der Reihe diesen Entwicklungstrend beibehält. ;)

    Kingdom come Deliverance Teil 2 .... endlich!


    Mit der Implementierung des DLC- Inhalts von >A womans Lot< mit dem patch 1.9. (06/2019) wurden neben vielen Bugfixes auch neue features bereitgestellt. In den patchnotes ist die Funktion des leichteren lockpicking explizit mit aufgelistet.

    --- Players can now switch to simplified lockpicking for gamepad in game settings ---


    Sobald dein Spiel auf die aktuelle patch- Version geupdatet wurde, sollte diese Funktion in den Spieleinstellungen verfügbar sein.

    Die Versionsnummer des Spiels findest du im Startscreen auf der linken unteren Bildschirmecke.

    Die Funktion simply lockpicking sollte auch ohne den Erwerb des DLC >a womans lot< funktionieren.

    Viel Erfolg beim ausprobieren. ;)


    Nachtrag:

    Der von mir beschriebene Trick von 2018 zum schnellen sclillen beim Schloßknacken funktioniert nicht mehr!

    Auch das wurde gepatcht. Schlösser, die über Henrys Fähigkeitslevel liegen, werden nun durch einen Sperrtext gesichert.

    Es ist also nicht mehr möglich, durch Fehlversuche aufzuleveln, wenn die Truhe über dem Fähigkeitslevel liegt.

    In der finalen patch- Version und in der royal edition wurde das Schlösserknacken extrem vereinfacht.

    Allerdings muß das bei Bedarf erst in den Einstellungen des Spiels aktiviert werden.

    Sollte also inzwischen auch für ungeübte Spieler kein Problem mehr sein. ;)

    Oh, da hast du wohl etwas gemacht, womit die Storyline nicht gerechnet hat. Ich befürchte, dass du die Nebenquest mit dem ausgebüxten Pferd nicht mehr abschließen kannst, weil das Pferd verschwunden bleibt.


    Erstmal vorweg zum besseren Verständnis: Kingdom come spielt sich nicht wie andere RPG. Dieses Spiel legt großen Wert auf Realismusanspruch. Das heißt im Klartext, dass Questgeber nicht bis in alle Ewigkeit auf die Erfüllung einer Quest warten. Wenn du also eine Quest beginnst und nicht zu Ende bringst, mußt du damit rechnen, das die Quest scheitert.


    Außerdem hat man glaub ich mit patch 1.9.1 einige Abkürzungen weg gepatcht. Einige Spieler haben die Questpferde dazu benutzt, um bereits am Anfang ein Reittier zu haben. Zum Beispiel das Pferd Olena (Auf der Flucht), der Talmberger Schimmel (Zu Diensten, meine Herrin), und besagtes ausgebüxte Pferd. Die hat man außerhalb der dafür vorgesehenen Quests weggepatcht. Ich hatte dazu mal einen Beitrag verfasst, die sind dann einfach verschwunden - und bleiben es auch.

    Denn die Storyline sieht für den Spieler vor, dass man sich sein erstes Pferd verdienen soll (und nicht cheaten). Entweder Groschen machen und eins kaufen oder in der Hauptquest als Belohnung erhalten.

    Die Spielmechanik austricksen, wie es nach dem release noch möglich war, geht jetzt scheinbar nicht mehr.


    Wenn du die Nebenquest trotzdem abschließen möchtest, könntest du einen älteren Spielstand laden. Sofern du das Pferd nicht für andere Quests benutzt, sollte das dann auch funktionieren. Mit ganz viel Glück könnte es aber auch wieder beim Holzfällerlager bei Neuhof stehen.

    Ich wünsche gutes Gelingen. ;)

    Dragondeal

    Um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen : Ich gehöre nicht zu den Priviligierten. Meine Firma ist erstma zu und keiner weiß, wie es weitergeht. Wirtschaftlich nicht gerade eine gute Ausgangsbasis zum Jubeln. Insofern ist die Krise bereits bei mir angekommen.

    Trotzdem bin ich der Überzeugung, dass man auch dauerhaft ohne den bisherigen Druck auskommen kann. Fristen auch mal verlängern. Formulare wegen eines fehlenden Kreuzchens nicht fünf mal hin und herschicken. Dinge auch mal telefonisch und unbürokratisch klären. Lauter Kleinigkeiten, die das zwischenmenschliche Zusammenleben erträglicher und angenehmer machen könnten. Ohne die übliche "Korinthenklauberei".

    Dragondeal

    Ich kann deine Sichtweise sehr gut verstehen. Klar, ist das nicht schön, wenn ein Kollege einfach blau macht und damit die Mehrarbeit den anderen Mitarbeitern aufbürdet. Unsozial? Unkollegial? Vielleicht. Auf jeden Fall verstehe und akzeptiere ich deine Sichtweise ... :)

    Auch wenn meine Sichtweise zu dem Thema davon abweicht. Denn ich sehe das Problem nicht nur aus der Perspektive des Arbeitnehmers, sondern als Unternehmer.

    Mal angenommen, meine Firma wäre noch nicht geschlossen und dürfte weiter arbeiten...

    dann wäre mir als Chef allemal lieber, ein paar Kollegen bleiben "vorsorglich" daheim, als dass sie mir andere anstecken und damit den ganzen Betrieb für lange Zeit lahmlegen. Oder im schlimmsten (wirtschaftlichen) Fall den Fortbestand der Firma und aller damit verbundenen Arbeitsplätze aufs Spiel setzen.

    (* Anmerkung: unter normalen Umständen hätte ich dir vielleicht sogar zugestimmt. ;) ...)


    NastyBoy

    Ja, das ist mir auch aufgefallen: zur Zeit ist vieles leichter geworden. Plötzlich gehen viele Dinge völlig unbürokratisch - ohne gefühlte tausend Zettel auszufüllen. Plötzlich werden in Büros und Amtsstuben unzählige vergessene Telefone entdeckt - und sogar benutzt. :lool563: Der bis vor kurzem noch allgegenwärtige Druck ist weg. Keine Terminsetzungen, Fristen, etc. Du kannst gerade nicht? Pfffff, egal. Mach halt, wenn du wieder kannst. Sogar die Hartzer werden nicht mehr drangsaliert. Es ist wie ein aufatmen. Der druck ist weg - und es scheint trotzdem zu funktionieren. Nur, gefühlt viel menschlicher. Auch ich hätte nichts dagegen, es würde so bleiben.

    Doch diese "Wohlfühlecke" des Lebens hat auch Schattenseiten. Du gehörst zu den Privilegierten der Krise. Ich hoffe, das ist dir bewußt. Dafür dass die Straßen leer sind, mußten hunderte zu Hause bleiben. Zu den Einschränkungen im Privaten kommen noch Kurzarbeit, Firmenschließungen und andere existenzielle Sorgen. Ich würde es also nicht zu sehr heraushängen lassen, dass du priviligiert bist (jobben und unterwegs sein) - damit macht man sich keine Freunde. ;) Ein Kavalier genießt - und schweigt! ;)