Posts by KarlKompott

    Der Producer des Videos im 1. Beitrag (*FN?) hat ein neues Video mit einem neuen Gerücht. XD

    Demzufolge könnte das nächste AC (2020) in einer Wikinger- Epoche spielen.

    AC Vikings oder "Arbeitstitel" ---> AC Kingdom


    Mir persönlich hätte ein setting im alten Japan mit Samurai und Ninjas besser gefallen. Aber es geht ja nicht nach mir. :D

    Wikinger und Assassinen passt meiner Meinung nicht so gut zusammen. Aber wenn man bedenkt, dass >God of War< ein Verkaufserfolg war, scheint es ja gut bei den Kunden anzukommen. Somit wäre es durchaus denkbar, dass sich die Spielereihe AC mehr in diese Richtung entwickeln könnte. Mehr offensive Kämpfe, mehr Mythologie und Schiffskämpfe. Ein Trend in diese Richtung war schon in Origins und Odyssey zu verzeichnen. Ich persönlich fände es schade, wenn das Assassinen- Spiel immer mehr zur Nebensache wird. Aber ein kommerzielles Unternehmen muss sich natürlich fragen, was die Mehrzahl der Kunden möchte.

    Falls das Gerücht stimmen sollte, bin ich neugierig wie sie das umsetzen wollen. Auf nach Wallhalla! :lol:

    Sind Spiele zu lang? Die Frage finde ich eigentlich Quark. Aber nachdem ich hier einige Beiträge gelesen habe, sehe ich die Fragestellung in einem anderen Zusammenhang. Und hoffe, dass ich die Problematik richtig gedeutet habe.

    Unsere Freizeit ist begrenzt, logisch. Ein gutes Argument. :thumbup:

    Aber wie sieht denn die Realität aus? Man spielt ein Spiel und dann ist für ein Jahr Sense?

    Die Realität sieht doch wohl eher so aus, dass man sich sowieso einem neuen Spiel widmet, sobald man eines durch hat.

    Ist es da nicht egal, ob man mehrere kleine hintereinander spielt -- oder sich statt dessen mit einem großen einen längeren Zeitraum beschäftigt?

    Ich frage das jetzt einfach nur mal so .... völlig wertfrei und qualitätsneutral. XD

    Oder ist es doch nur mangelnde Geduld, sich mal konsequent nur einer einzigen Sache zu widmen?

    Weil .... nächsten Monat kommt ja das xyz- Game heraus. Wobei ich mich frage, ob das Problem eher ein RPG Problem ist. "Städtebauer" (z.Bsp. Anno, City Skylines) gehen nämlich eher den umgekehrten Weg. Da können gar nicht genug zusätzliche Dlc und Spielinhalte implementiert werden.

    Ein Genre typisches Phänomen? Vielleicht weil geduldige gamer sich lieber in der sim und Bau- Fraktion tummeln?

    Nehmen wir als Beispiel KcD: Es gab Beschwerden von gamern, dass man nicht querfeldein durch reißende Ströme, über hohe Klippen oder durch Bäume und Büsche einfach hindurch kann. Sachen, die in der Realität kein halbwegs vernünftiger Mensch probieren würde. Und ja, es gibt AAA- Spiele, wo das ohne weiteres geht. Wo ist das Problem, einfach mal ne Brücke zu suchen, einem Weg zu folgen. Oder nicht hilflos dazustehen, weil kein Questmarker da ist. Sondern stattdesssen mal das naheliegende zu tun und NPC nach dem Weg zu fragen oder sich selbst auf eine abenteuerliche Suche zu machen. Und wieso muß man einem gamer sagen, in wieviel Trümmerstücke ein Raumschiff zerborsten ist, damit er weiß, wann er alle gefunden hat? Waia ... manchmal frage ich mich ...:dash:

    So, genug Schwarzmalerei. ;) Es gibt nämlich auch Argumente, die ich voll und ganz nachvollziehen kann.

    Wenn zum Beispiel ein Spiel "künstlich" vergrößert wird. Was ich damit meine? Oh, da muss ich wieder ein Beispiel bemühen. AC Origins finde ich bis heute ein tolles Spiel. Man wird in der Story über die Karte geführt, entdeckt die wunderschöne Spielwelt und sogar die Nebenquests fand ich überwiegend interessant. Deshalb habe ich mich unbändig auf AC Odyssey gefreut. Der Anfang in Kephalenia war auch sehr vielversprechend. Aber je weiter ich in das Spiel kam, um so mehr hatte ich das Gefühl, mit Füllmaterial konfrontiert zu werden. Sich ständig wiederholende Aufgaben, viele unnötige Wege ... und von den Anschlagbrettern will ich gar nicht anfangen. Durch das Mitleveln der Gegner war man auch noch gezwungen, ständig von der Hauptquest abzuweichen um mithalten zu können, obwohl ich auf manche Nebenaufgaben überhaupt keinen Bock hatte. Und irgendwann war ich an dem Punkt, wo ich lieber die Schnellreise bemüht habe, anstatt die schöne Spielwelt zu genießen. Versteht mich nicht falsch, das Spiel ist trotzdem schön. Aber hier wäre mir etwas weniger einfach lieber gewesen.

    Ich weiß nicht, vielleicht liegt es einfach an der heutigen Zeit. Vielleicht wollen das ja viele Kunden so. Kann ja sein.

    In meiner Jugend liefen in der schwarz- weiß- Glotze noch Sendungen mit tieferem Sinn. (Grütz- Grafik, aber gutes Storytelling) Heute bevorzugen viele die seichte Unterhaltung aber in 4K. :D Vielleicht ist das bei Spielen inzwischen auch so. Und wenn schon, ich kanns sogar verstehen. Nach einem anstrengenden Arbeitstag ist man froh über simple Unterhaltung. ;)

    Cerche

    Danke, sehr informatives Video. :)

    Allerdings rätsele ich immer noch in welcher Sprache das Spiel verfügbar sein wird. Bei giga steht: deutsch und englisch. Aber bei steam steht: Ton englisch, Untertitel deutsch. hmmm, mal sehen, vielleicht kommen da noch Infos. Voraussichtliches release scheint der 10/09/19 zu sein.

    Ich hoffe sehr, dass das Spiel auch mit deutscher Sprachausgabe erhältlich sein wird. Red Dead red. 2 habe ich auch nicht gekauft, weil mir das lesen von Untertiteln auf Dauer zu anstrengend ist. Für mich ein Imersionskiller. Keine Ahnung, warum man bei so aufwändig gestalteten Spielen ausgerechnet an der Synchro spart. Und auch Greedfall ist aufwändig. Die Grafik finde ich schick und die angekündigten Möglichkeiten klingen hoch interessant. Wenn ich das richtig gesehen habe, dass allein der Scillbaum über 100 !! Scillpoints hat, auwaia ... das wird zeitintensiv! *lol*

    Und dann noch die vielen Items: Waffen, Kleidung, Ausrüstung, etc. Dann wird das wohl wieder ein Spiel, in dem ich genauso viel Zeit im Inventarmenü verbringen kann, wie im Spiel selbst. Ich bin gespannt auf weitere Ankündigungen. ;)

    Eric

    Richtich, 2020 scheint einiges im Anmarsch. Nicht nur was die Pläsie 5 betrifft, auch Spieletechnisch.

    Doch halt ... 8| ... dazwischen liegt ja noch das Weihnachtsgeschäft. Da ist ja schon etliches angekündigt:

    Farmers Dynasty oder Greedfall, zwei Spiele auf die ich sehr gespannt bin. Denn beide sind quasi Newcomer auf dem Spielemarkt. Da bin ich immer besonders neugierig, wie die die Sache angehen. Tja, 2020: Ghost of Tsushima haste noch vergessen und wenn wir ganz viel Glück haben, hoffe ich auch wieder etwas von Kingdom come Deliverance zu hören. ;)

    AHA! Danke für die Erhellung. Das erklärt einiges. :)

    Keine Experimente! Mit diesem Slogan gewinnt man also nicht nur Wahlen. Sowas gefällt also dem humanoiden Gewohnheitstierchen?

    Innovation und Kreativität klingt gefährlich nach Veränderung, das stinkt ja förmlich nach revolutionären Umtrieben. <X

    Jaja, die Welt ist eine flache Scheibe. Ich habs schon immer geahnt. Man hätte einfach beim Wählscheibentelefon bleiben sollen, dann gäbe es keine kaputten Displays. :rofl:

    Herrjeh, da wundert es mich nicht, dass wenigstens die Natur dem Menschen ab und zu mal auf die Sprünge hilft. Zum Beispiel, indem sie jemandem einen Apfel auf die Birne fallen läßt, damit zumindest das Fallgesetz mal entdeckt wird (*Galilei).

    Naja, es gibt sie dennoch, die Kreativen, die etwas Neuartiges wagen. Auch in der Spielebranche. Newcomer, Kickstarter. Und doch werde ich den Verdacht nicht los, dass auch sie irgendwann vom Mainstream aufgesogen werden und in der einheitsbreiigen Masse verschmelzen. ;)

    Eurofighter1200

    Nicht ärgern! :nono:

    Freu dich, dass kein Lebewesen zu Schaden kam ... und überlass den Ärger den Bürokraten. ;)


    Liebe Forianer,

    Ein neues Thema:

    Mir ist in diversen Spielen aufgefallen, dass die Artefakte von "Außerirdischen" so ziemlich gleich aussehen. Komisch.

    Große Monolithe, dunkle Quader, bizarre geometrische Formen - aber stets dunkle Steine und leuchtende Linien und Runen.

    Eigentlich bin ich eher in der History- und Mittelalter- Fraktion zugegen. Aber auf der Suche nach einem neuen Spiel habe ich auch mal in andere Genre hinein geschaut. Und war erstaunt, wie oft ich auf diese linierten Steinstrukturen gestoßen bin. Sogar in unterschiedlichen Spielegenres.

    Survival: subnautica / Sience Fiction: Mass Effekt / History: AC Origins, Odyssey. Um mal ein paar Beispiele zu nennen.

    Hat mich schon arg gewundert, zumal die Spiele von verschiedenen Firmen kommen. Wissen die etwas, was wir nicht wissen? Woher diese einhellige Meinung, wie Aliens bauen? Sind sie bereits unter uns? Reptiloiden, Marsianer ... :huh: und basteln an Computerspielen, anstatt die Weltherrschaft an sich zu reißen? :rofl:Sechs. Setzen!

    Bei AC versteh ichs noch. Da freut sich das gamerHerz über den Wiedererkennungswert aus dem Vorgänger. Immerhin handelt es sich um eine Spiele- Reihe, die inhaltlich an den Vorgänger anknüpft. Aber Genre übergreifende Ähnlichkeiten in völlig verschiedenen Spielen, die nichts miteinander zu tun haben? Das kapier ich nicht. Was ist mit Copyright, Designschutz oder so Zeug? Was sagen die Astrophysiker dazu? Milchstraße oder Holzweg? Wo bleiben die staatlich geprüften Bananenbieger, die mir erklären können, weshalb die Aliens in jedem Spiel die gleichen Bauten hinterlassen? Da ist doch was im Busch! Marsianische Klotzbauten - architektonischer Größenwahn. Leuchtende Steine - miserable Ökobilanz. Wer oder was steckt dahinter?

    Computerspiele werden immer realistischer, doch wie realistisch sind sie schon? Sind Spielentwickler bereits auf gallaktischer Besichtigungstour auf den Jupitermonden unterwegs? Fragen über Fragen. Was bleibt, ist ein großes schwarzes SommerLoch. ;)

    Ja, liebe KcD Fans, es gibt Neuigkeiten aus Böhmerland: Kingdom come Experience.


    Leider habe ich es nicht so mit dem verlinken. Aber sobald ihr eine Internet- Suchmaschine mit diesem Begriff befragt, solltet ihr fündig werden. Es gibt Videos und Websites. Vielleicht kann das ja jemand von euch Forianern, der sich besser damit auskennt, nachholen?


    Zur Sache:

    Kingdom come Experience kostet ca. 60 Tacken und bietet jede Menge neue Quests. Allerdings geht es diesmal über den Kartenrand von Kingdom come Deliverance hinaus Richtung Kuttenberg. Das Spiel ist nicht für den PC verfügbar! Denn es handelt sich um ein Real- Life- Game.

    Interessierte können zu historischem Original- Schauplatz nach Böhmen reisen und dort zusammen mit anderen Mitspielern oder Schauspielern diverse Quests lösen. Kostüme und Ausrüstung werden gestellt, wenn ich das richtig verstanden habe. Der Begriff LARP (Life Action Role Play) wird vermieden. Denn hier werden bewußt die Fans von Kingdom come Deliverance angesprochen. Sozusagen ein Urlaub in KcD. Also in die unhandlichen Mittelalter- Klamotten schlüpfen und selber Hand anlegen. Es soll indoor und outdoor Gaming geben, Lockpicking und diverse Quests. Die Rolle von NPC werden dann wohl die Schauspieler übernehmen. Ob die dann auch rufen: Heinrich kommt uns besuchen!? ;)

    Auch wenn dieses Thema schon ein wenig älter ist, möchte ich es etwas aktualisieren.


    Kingdom come Deliverance in der Gegenwart

    Ihr werdet staunen, wieviel Fans von KcD den Weg ins heutige Bohemia gefunden haben.

    (Es gibt ein nettes Video von einem gewissen Sexy Bisquit). Der hat ein walk around auf Gockel Maps gemacht. Auf dieser Karte kann man Orte und Sehenswürdigkeiten anschauen und auch Rezessionen zu den jeweiligen Örtlichkeiten lesen. Eine ganze Menge waren mit jesus christ be praised (Gelobt sei Jesus Christus) oder Henry come to see us (Heinrich kommt uns besuchen) unterschrieben. ^^:rofl::rofl::rofl:

    Die Fans dieses Spiels scheinen Humor zu haben. Ich hab jedenfalls herzhaft lachen müssen.

    Kommentare mit deftigem Humor hat anscheinend auch das Rattay bathhouse und die Ushizer Kirche ab bekommen. Keine Ahnung, wie der heutige Pfarrer dieser Kirche das findet. Auf jeden Fall erstaunlich, wieviel Interesse das Spiel geweckt hat. ;)

    Bin gerade eben erst im Netz auf dieses Spiel gestoßen und wollte ein wenig dazu schreiben.

    Cerche war mal wieder schneller und hat Greedfall bereits im Spielerheim angekündigt. 8|


    Seit ich Kingdom come Deliverance durch habe, bin ich auf der Suche nach einer Alternative.

    Und dieses RPG könnte es eventuell sein. Klingt jedenfalls vielversprechend. Zumindest was in den bisher recht vollmundigen Ankündigungen hindurch klang. Viel kann ich dazu noch nicht sagen, es ist ja noch nicht viel dazu bekannt. Das voraussichtliche release ist wahrscheinlich erst im September. Auf jeden Fall werde ich das Spiel bis dahin im Auge behalten.


    Also ... worum gehts? Die Story ist simpel: Kolonisation eines fremden Kontinents. Klamotten und Kulisse sind im Stil des 17. Jahrhunderts gehalten. Es gibt Ureinwohner sowie mehrere Fraktionen an Invasoren. Die Fraktionen kann man mit seinen Spielentscheidungen beeinflussen (und somit auch den Spielverlauf) oder sogar komplett ausschalten (angeblich?). Das klingt schonmal sehr interessant.

    Der Spielcharakter ist frei wählbar: männlich / weiblich. Die Hauptfigur, welche man spielt, ist ein Gesandter der "alten" Welt, der dem Gouverneur der neu entdeckten Insel hilfreich zur Seite stehen soll. Doch eigentlich ist er auch der Beauftragte der Händlergilde. Ob das insofern mit einer Fraktionszugehörigkeit zu tun haben könnte, kann ich noch nicht sagen. Die Händler sind jedenfalls eine der Fraktionen. Dann gibt es noch die Wissenschaftler, die Söldner, eine Sekte und die Seefahrer. Auch bei den Ureinwohnern gibt es verschiedene "Stämme". Die müssen sich im Laufe des Spiels entscheiden, ob sie sich mit den Invasoren verbünden oder ihnen feindlich gegenüber treten.

    Quests können auf verschiedene Weise gelöst werden. Mit der Haudrauf- Methode im Kampf oder auch diplomatisch, was natürlich auch Auswirkungen auf den Spielverlauf haben sollte. Außerdem soll es die Möglichkeit geben, NPC als Begleiter auszuwählen. Und auch diese Begleiter können den Spielverlauf beeinflussen. Je nachdem, wie man mit ihnen umgeht. Von Liebesbeziehungen bis Feindschaft ist alles möglich. Ich finde das spannend. Ein interaktiver Mikrokosmos in der veränderlichen RPG Spielwelt.

    Das Spiel kommt von einem französischen Spieleentwickler und ich hoffe, dass die Sprachausgabe auch auf deutsch verfügbar ist. ;)

    Hurra, endlich ist es da - das Sommerloch!


    Auf Umwegen hat es auch den Weg ins Spielerheim gefunden. Es ist soweit: Die Reihen der aktiven Schreiberlinge lichten sich. Und in den Rubriken klaffen bereits stattliche ... Sommerlöcher. Die Stellung halten noch die überzeugten Schönbau- Spezialisten und Perfektionisten aus der Bausimu- Fraktion. Klar, die Großstadt schläft nie ... oder so. Und scheinbar herrscht auch in Vergnügungsparks Nachtbetrieb, von nachtaktiven Sauriern ganz zu schweigen. Ja und da wäre außerdem noch Anno. Ach ja, die Großstadt schläft nie ... na ihr wißt schon. *lol*

    Aber Rollenspiel- technisch ist es verdächtig ruhig geworden. Sommerloch. Oder ist das nicht die ganze ungeschminkte Wahrheit?

    Ich suche ja selbst schon einige Monate eine adäquate Alternative zu Kingdom come Dingens. Und habe nichts gefunden. Nicht mal in besagtem Sommerloch. Selbst da habe ich bereits hinein geschaut. Gähnende Leere, ein schwarzes Loch am Spielehimmel.

    Ein fesselndes RPG Spiel für die Konsole zu finden ist ------ Hardcoremodus. Dagegen ist das Errichten einer virtuellen Großstadtmetropole ein Klacks. Noch immer suche ich in den unendlichen Weiten des Gamer- Universums. Was bietet mir Spielspass und anspruchsvolle Unterhaltung gleichermaßen?

    Ich könnte mich noch weiter in Ac Odyssey herumtreiben. Die Kulisse ist fast so schön wie in Origins. Aber Rollenspieltechnisch? Hmm, die Dialoge, die Auswirkungen haben, sind doch sehr dünn gesät. Ansonsten immer das selbe Gemetzel an Mensch und Tier. Von den Nebenmissionen will ich nicht reden. Hallihallo, hier ist Kassandra vom Hol- und Bringe- Dienst. Sie hatten einmal den Gyrosteller mit Saziki?

    Oder Elex, das hatte kurzzeitig mal mein Interesse geweckt. Auch wenn sience fiction nicht unbedingt mein bevorzugtes Genre ist. Die Dialoge sind gut gemacht und haben schöne Auswirkungen auf die Story. Soweit so gut. Aber sind die Missionen erledigt, erinnert sich kein NPC mehr daran. Die leiden alle an Endzeit- Alzheimer. Die Story selber ist wohl Geschmackssache. Der Held hat die Aufgabe, die wertvollste postapokalyptische Ressource, die in der open world überall verstreut ist, zu finden und sicher zu stellen: Sanftes Klopapier!

    Na wunderbar. Das klingt ja fast so bedeutend, wie rundenbasiertes Kampfgekloppe in For Honor.

    Tja, was gibt es noch im Spiele- Sommerloch? Jede Menge Fantasy. Von der ganz "normalen" bis zur finalen Fantasy. Auch nur mäßig innovativ in meinen Augen. Elfen werfen Licht- oder Watte- bällchen auf Hochausgroße Monster, um sie nach einer gefühlten Klaviersonate auf dem Controller für besiegt zu erklären. Obwohl ... der Witcher 3 hat da meiner Meinung nach ein anderes Format. Das Spiel habe ich schon so oft in der Hand gehabt, nur um es wieder zurück ins Verkaufsregal zu legen. Ich bin da etwas zwiespältig. Die Kulisse ist wunderschön. Die NPC und der Hauptcharakter so krude, dass ich Persönlichkeit unterstelle - super. Ja sogar storytelling, eigentlich alles ist richtig gut. Aber dieses Spukgedöhns und aberwitzige Bosskämpfe machen meinen guten Eindruck zu nichte.

    Was bleibt ist die morbide Leere des Sommerlochs und ein lustloser Griff zu subnautica. Ein Singleplayer, der bis zum Ende des Spiels ein Single bleibt. Zurück blibt ein einsamer Konsoliero in der unendlichen Leere des Sommerlochs auf der Suche nach dem Spiel der Spiele. ;)

    Gratulation! Wenn du an dieser Stelle der Hauptquest den Morcock und seine drei Brudaz alleine geschafft hast, bist du doch kein schlechter Kämpfer. Ich habe Letsplayer gesehen, die an dieser Stelle hinter der Mühle gekniffen haben. Die haben lieber gelogen, um nicht kämpfen zu müssen. Das ist nicht die feine Art, schließlich wollen die Banditen den Timmi über die Klinge hüpfen lassen. :thumbdown:

    Ich habe es auch so gemacht wie du - gleich zu Beginn des Dialoges die Kampfoption gewählt. Allerdings hatte ich davor min. 30 Trainingseinheiten bei Bernhard. ;) Wenn du Lust hast, kannst du meinen Spielbericht von damals lesen: (Beitrag 218)

    Heinrich kommt uns besuchen! [Performance Problem bei der Konsole]

    Ja, ich verstehe jetzt, was du meinst. Die Kompassrose wirkt wie ein Magnet. Die zieht dich rein. Das ist die automatische Zielvisierung. Du mußt dich lösen, wenn du das vermeiden willst.

    Ich spiele das game seit dem release. Am Anfang war das nicht weiter wild. Da haben sich die Gegner "angestellt", bis sie dran waren. *lol*

    Aber mit patch 1.6. kam der hardcoremodus und mit 1.8. das DLC BoB. Da wurden die Kämpfe härter und realistischer. Kein Gegner hat mehr gewartet. Die versuchen dich einzukreisen und zu verhauen. Ich habe das Gefühl mit 1.9.1. ist es noch mehr tricky geworden. Die Gegner haben jetzt ganz tolle moves drauf und so ne ganz fiese Rolle. Damit schleudern die dich weg und du bist erstma orientierungslos. Ich versuche das zu vermeiden, indem ich in Halbkreisen rückwärts gehe. Aber da muss jeder seine eigene Taktik finden.


    Lagerbanditen sind dabei noch die größten Lappen. Wenn du mit denen schon Schwierigkeiten hast, hüte dich vor Wegeüberfällen! Die sind meist viel schwieriger. Kleiner Tip zu den Lagern: Fällt der Hauptmann, rennen die anderen weg. ;) (meistens *LÖL*)

    Und damit wären wir schon bei den etwas schwereren Gegnern. Sieh zu, dass du so früh wie möglich den perk Schädelbrecher bekommst. Wenn du dann immer schön den Kopf des Gegners anvisierst, hast du gute Chance, dass er zu Boden geht - selbst wenn er einen tollen Helm hat.

    Und noch ein perk: Ritter. Das gibt einen fetten Schadensbonus, wenn man vom Pferd kämpft. Als Neuling hatte ich auch Probleme. Die Lagerheinis haben mich jedesmal nach Strich und Faden verbleut. Dann hatte ich diesen perk und ich bin frech mit Rosinante ins Lager geritten und hab die Burschen das Fürchten gelehrt. ;)

    SerpD

    Die Kampfmechanik ist ne Sache für sich. Wenn du richtig kämpfen willst, so wie die NPC im Turnier, bleibt dir nichts als üben. Am besten mit Bernie. Am effektivsten ist meiner Meinung nach die Riposte. Es gibt kein Geheimrezept. Eigentlich lernst du alles bei Bernie. Allerdings um richtig gut zu werden, sind viele Übungsstunden nötig.

    Alles was du dort lernst, landet in deinem Logbuch. Sieh dir mal die verschiedenen perks an. Verteidigung, Schädelbrecher, Finte, etc. Alles in den perks. Ebenso die verschiedenen Kombos. Bei jedem perk steht die Richtung der Kompassrose oder ob schlagen oder stechen. (Inventar/Spieler/Hilfstext aufrufen).

    Andere Komponenten spielen auch ne Rolle. Agilität und Vitalität unter 10 ist zu langsam. erst aufleveln. Stärke unter 10 haben zu wenig Wucht . erst aufleveln.

    Deshalb kommts dir vielleicht wie Zufall vor, ist aber bloß timing. Mit zu niedrigen Werten ist Henry einfach ein Nahkampflappen. Erst Ausdauer und Wendigkeit machen gutes timing möglich.

    Ich persönlich war zu faul, das alles auswendig zu lernen. Habs entweder wie in meinem obigen Post gemacht. Oder immer nur geblockt, bis der Gegner sich ne Blöße gibt. Und dann volle Lotte drauf. Damit habe ich sogar das Turnier gewonnen und so manchen Kampf. Wenns nicht klappt, hab ich halt Pech gehabt. Auch schon passiert. Na und? Sauf ich vorher nen Speicherschnaps. ;)

    Machen Computerspiele dumm?


    Seit ich diese Frage mal gehört habe, hats mir das Thema angetan. Gut, das ist gewissermaßen Stammtisch- Philosophie, aber dann passt es ja hervorragend in diese Rubrik. *lol* Gerade in der älteren Generation (zu der ich mich zähle), sind manchmal Pauschalisierungen zu hören. Ich will ja niemanden zu nahe treten, aber ich hab das wirklich schon gehört: Die Pimfe hocken bloß noch über ihren Konsolen und kommen nicht mehr vor die Tür. Was sollen die da lernen?

    Da ich ja selber ein Zocker- Opa bin und so einen Daddelkasten besitze, habe ich mich gefragt: Kann man aus Spielen was lernen. Und was soll ich sagen? Ja, kann man. Kommt eben drauf an, was man spielt. Fangen wir doch mal mit Ackerbau- Simulationen an. Da gibts ja genug Auswahl. Da lernt man schonungslos ehrlich, wieviel Gift und Gülle in die natürliche Umwelt geschüttet wird, um den Ernteertrag und damit den Reibach zu erhöhen. Dann kann man sich immer größere Maschinen zulegen, die zu noch größeren Monokulturen führen. Dann ist man der große Babo im Dorf. Das tippe ich jetzt mal mit angefügtem Ironie- Zeichen, damit sich kein Landwirt auf die Füße getreten fühlt. ;)

    Immer mehr junge Leute interessieren sich für Klima- und Umweltthemen und engagieren sich sogar. Ich sehe da einen Zusammenhang. Denn als berufsfremder Zocker habe ich das wirkliche Ausmaß erst in solchen Spielen gesehen. Wäre ich aufs Land vor Ort gefahren, hätte ich nicht halb soviel gelernt. Und das kann man auf andere Simulationen auch beziehen. Städtebau, Transport, auch da wird man mit Licht- Lärm- und Umweltverschmutzung konfrontiert.

    Doch die Spielewelt besteht nicht nur aus Simus. Nehmen wir doch zur Abwechslung mal was historisches. Wie wärs mit Kingdom come Deliverance? Hehe, ich weiß, mein Lieblingsspiel. *lol* Dieses Spiel hat schließlich den Anspruch, möglichst historisch korrekt sein zu wollen. Na wenn man da nix lernt. Und das kann man auch abseits von Geschichtswissen. Man lernt, dass man nicht als "Obermacker" geboren wird, sondern Berufe und Fähigkeiten erst mühsam erlernen muss, ehe sich Erfolge einstellen. In der Haut des Hauptprotagonisten sieht man die Umwelt auch mal als Flüchtling mit all seinen Problemen. Das ganze Spektrum von Mißtrauen bis Ablehnung kann man mitfühlen. Und trotzdem hat es irgendwer geschafft, eine Rassismusdebatte anzustoßen. Ich glaube nicht, dass es wegen den Inhalten des Spiels dazu gekommen ist. Die Spielfigur Henry hat allen Grund, die Invasoren zu hassen. Denn sie haben seine Familie getötet und ihn zum Flüchtling gemacht. Aber trotzdem hat man im Spiel die Möglichkeit, menschlich human zu handeln.

    Ich will da nix schönreden. Was der Spielemacher für eine politische Haltung hat, weiß ich nicht. Aber wer danach geht, sollte konsequent sein. Und sich fragen, welche Computerchiphersteller auch für Lenkwaffen liefern oder, oder...

    Psssst, ich habe gehört, der Urmensch der das Lagerfeuer erfunden hat, trug stets ein brrraunes Fell - und er war auch noch Rechtshänder. Seither benutze ich kein offenes Feuer mehr. Der Erfinder der Taschenlampe war hoffentlich unpoitisch. *Ironiebutton*

    Ich sehe gerade, mein Geschreibsel wird schon wieder ein Roman. Deshalb nur noch ein letztes Beispiel: Subnautica.

    Hier hat sich der Spielemacher wirklich Gedanken gemacht. Spannend, aber ohne unnötige Gewalt. Und vor allem - keine Waffen. Man lernt, dass es auch andere Wege gibt. Konfrontation nicht immer das Nonplusultra ist. Menschlichkeit und Mitgefühl verpackt in einer nicht offensichtlichen Story, die man selbst ergründen darf. Und nebenbei begreift man sogar den Zusammenhang des Lebens in natürlichen Biomen. ;)

    Cerche

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    Die Madonna von Sasau


    Diese Quest dürfte auch für Spieler interessant sein, die das Hauptspiel von KcD schon durch haben. Sie ist erst seit dem patch 1.9.1. verfügbar und soweit ich weiß, kann man sie auch spielen, ohne das DLC >A womans Lot< gekauft zu haben. Voraussetzung ist jedoch, dass man die vorhergehenden Quests mit Johanka bereits absolviert hat (In Gottes Hand, Ein Mann Gottes, Die Seuche). Dabei ist es egal, ob man die vorhergehenden Quests erfolgreich oder nicht erfolgreich abgeschlossen hat. Wer sich Zeit läßt und ohne Abkürzungen spielt, kann wesentlich länger als die veranschlagten 15 Spielstunden an dieser Quest zocken. Allein die vielen Dialoge, da kann man durchaus mal minutenlang über die richtige Antwort nachgrübeln, schließlich hängt Johankas und Mathias Leben davon ab. Oder wenn Heinrich die Pilger- Reise auch wirklich ohne zu mogeln zu Fuß und im Büßerkittel quer über die Map macht. Aber ich will ja hier nicht spoilern. ;)

    Die Quest führt uns zuweilen zurück an Schauplätze und zu Personen aus dem Hauptspiel ... und nimmt sogar Bezug darauf! Ist doch interessant zu erfahren, wo man mal einen oder mehrere NPC verärgert hat. *lol* Aber es gibt auch völlig neue Schauplätze und Personen, die bisher noch nicht im Spiel waren. Mitunter muss der Spieler weitreichende Entscheidungen treffen. In dieser Quest zeigt KcD sein volles Potenzial. Alles scheint miteinander vernetzt. Der Ausgang und die Art und Weise jeder einzelnen gelösten Aufgabe ist von Bedeutung ... und hat Konsequenzen!

    Alles hat Folgen. Manchmal gut, manchmal schlecht. Doch was ist wann richtig, was falsch? Man muss sehr genau zuhören und lesen, was die NPC sagen. Denn steht man erst vor der Inquisition (falls mans bis dahin schafft), ist lügen zwecklos. Die kennt deine Spiel-statistik besser als du selbst! Ich finde das über alle Maßen erstaunlich, dass ein NPC mir punktgenau sagen kann, was ich wann im Spiel gemacht habe. Genial, aber wenns soweit ist, wirst du schimpfen wie ein Rohrspatz. *lol* Diese Quest ist in jeder Hinsicht außergewöhnlich, finde ich zumindest. ;)