Posts by Wolfsmond

    Welche Erbfolge hast du denn? Spätestens ab Einführung des Tanistry-Wahlrechts sind die Erben einfach sehr einflussreiche Familienmitglieder. Das ist sehr frustrierend, wenn man die total geile Zuchtfarm gebaut hat, aber irgendwie ist es auch erfrischend - nachdem mein zweiter König (dann Kaiser...) über 70 wurde, sind die nächsten Erbfolger alle so schon 40+ gewesen.


    Stand bei mir: Aquittanien eingesackt, damit gehört mir bald Franzien, meine Vasallen erobern mittlerweile mein schönes Schleswig. Dabei konzentriere ich mich vor allem darauf, Großbritannien zu halten, und bin durchaus gewillt, "kleinere" Länder einfach abzustoßen, wenn es das braucht.

    Früh alle wegheiraten.

    Ich bin dem Tipp auf irgendeiner Startseite gefolgt und habe im frühesten Startzeitpunkt angefangen mit nem zufälligen Herrscher - und dann Ormond als Startregion gewählt. Hier kann ich meinen 24-jährigen Burschen 4x verheiraten, seinen Bruder und seine beiden Schwestern.

    Für mich selbst hab ich was mit guten Genen und "ordentlichem" Verhalten gesucht: Keusch, nachsichtig etc. - bloß nicht rachsüchtig oder sowas, das macht Stunk.

    Danach hab ich fürs Brüderchen eine möglichst gebildete Person gesucht. Der bekommt keine Kinder, also wird die Gute meine Hofärztin.

    Die beiden Schwestern heiraten möglichst Leute mit guten Werten. Einen Kriegsanführer hab ich da gefunden (29 Jahre alt, Riese, hervorragende Kampfwerte) und einen Intelligenten für den Hof.


    Nachdem die Ehen alle bestätigt wurden, hab ich zwei gute neue Champions. Dann kommen meine 3 weiteren Ehefrauen, da wird auch nur auf Gene und Verhalten geachtet.


    Die zweite Generation wird auch möglichst nach dem Konzept verheiratet. Kinder ohne Gen-Bonus werden gleich "weggeheiratet", das erhöht die Bekanntheit meiner Sippe. Alles mit Gen-Vorteil bleibt möglichst nahe und bekommt irgendwelche Titel.


    Sobald die Brut selbst auf die Idee kommt, sich zu vermählen, fängt der Wahnsinn an. Also möglichst schnell sein und alles "beringen", was geht.

    Ich hab bald das Kaiserreich Großbritannien unter mir. Natürlich diverse Male angefangen, spätestens, wenn dein 3. Nachfolger ne Vollmeise hat, es mit seiner Halbschwester treibt und irgendwie keiner ihn leiden kann, fängst du beim nächsten Mal noch genauer an, den Stammbaum zu stutzen. :D

    Staffel 2 war leider gnadenlos erwartungskonform. Staffel 1 war OK, ich war aber froh ums Ende. Mein Resume war auch eher "Krimi im SciFi-Setting, kann man machen" als "Yeah, endlich wieder gute SciFi!". Bei Staffel 2... puh. Erwartungskonformer Plot. Selbst die Twists waren zu erwarten. :D

    Vodafone ist okay, solange es ohne Probleme läuft.

    Der Support ist ne Frechheit. Wobei ich dem einzelnen Mitarbeiter nichts anheften will, die Regelungen sind einfach bäh. Blocken, blocken, Techniker schicken, selbst, wenn man weiß, dass der vermutlich nix finden wird.

    Wir haben damals in ner WG gelebt, 50mbit bestellt, 16mbit kamen an. Mit zwei Informatikern und drei Zockern war das ein Graus. Aber natürlich war nicht die Auslastung an sich das Problem, sondern sicher "eine Störung im Endgerät". Wir hatten in 2 Jahren 3 Austauschgeräte.

    Nachdem dann der Telekom-Techniker erzählte, dass die halt nur die Leitungskapazitäten kaufen, die sie theoretisch brauchen, war mir alles klar. ;-)

    Kabel Deutschland / Vodafone ist überraschend stabil. Was aber vermutlich einfach daran liegt, dass hier das Gerangel noch bei weitem nicht so groß ist. Größter Knackpunkt ist und bleibt natürlich die Telekom und das Prinzip der letzten Meile.

    Ich bin nach dem 36c3 auf den Factorio-Zug aufgesprungen, dort wurde im Kids-Space heftigst gebaut. Da Factorio nahezu lächerliche Hardware-Anforderungen hat, lief das ganze auf echt alten Möhren, die man bedenkenlos in Kinderhände geben konnte. :D Und dank der guten Lernkurve bekamen die Kinder beigebracht, was Wirtschaftskreisläufe und Produktionsketten ausmacht.

    Mich selber fetzt die Spielwelt an, der Basenbau und natürlich der Optimierungswahn.

    Wenn wir da mal nen schönen Server finden (gerne mit ner Gleiswelt! :D), bin ich gern dabei. ;-)

    GW2 hat die gleichen Macken, wenngleich hunderte Stunden Spielmaterial. Irgendwann biste mit den Stories dann halt durch und dann kommt "Standardkost": Dailies, Instanzen, Gruppenevents.


    Ist halt immer ne Schleife, die man pro Tag durchzieht. Egal in welchem Online-Spiel. Die SpielerInnen sollen bei Laune gehalten werden, darum ändert sich die Region. ;-)

    Ich teste das Spiel derzeit ein wenig. Ist schon schön, aber sehr Civ-lastig. Bisschen mehr schreibe ich dann, wenn ich ein gutes Gefühl dafür habe. Und nicht ständig neu anfangen will. ;-)

    Zur zweiten Frage: Man baut einfach drauflos, mit möglichst hoher Effizienz. Schachbrettmuster, erstmal Stadtwachstum generieren. Später dann, wenn der Geldfluss stimmt, baut man "schön".


    Wenn du Straßen nachziehen willst, musst du schon mit Reißbrett ran. Karte auf 2. Monitor öffnen, gute Kartenvorlage haben oder erstellen, Straßen so genau wie möglich nachziehen. Die Schönbauer hier können dir da sicherlich gut weiterhelfen. Ich bin da eher der Wirtschaftssimulations-Fan, Schönbau hat mich nie begeistert. ;)

    Zu 2: Kurzum: Übung, Übung, Übung. Das Kampfsystem von KCD ist relativ zu anderen Spielen doch deutlich anders - und sehr skillabhängig. Wenn du also kaum Faustkämpfe hinter dir hast und dazu deine Stats noch relativ schlecht sind, wirst du auch recht wenige Chancen haben. Gerade im "Gerangel" kommt es hier auf den richtigen Moment an, sich rauszuwinden. Meine Taktik - gerade am Anfang des Spieles - war einfach eine schiere Schlagwelle mit den kurzen Schlägen, dann wieder weg vom Gegner und Ausdauer regenerieren, wieder ran und so weiter. Ein Gerangel ging sehr oft nach hinten los. Später wird das dann besser.

    Eventuell schiebst du also Milan auch einfach auf, der läuft ja nicht weg.

    Denk auch dran, dass veredelte Güter effizienter sind als Rohstoffe. Das heißt, du kannst deutlich mehr Brot einladen als vergleichsweise die Mengen an Getreide dafür.


    Wenn es vorne und hinten nicht funktioniert, wirst du einfach komplett neu strukturieren und Tabellen wälzen müssen, weil dann was Grundlegendes nicht funktioniert. Das fängt bei schlechten Handelslinien an und endet bei Platzverschwendung durch zu viele Straßen.

    Du brauchst starke Produktionsinseln, die dann nichts anderes machen als beispielsweise Brot herstellen. Eventuell noch ein zweites Gut. Du wirst also auch nicht jede Inselbevölkerung vollständig glücklich machen können.


    Das ist auch so ein Ding mit Anno 1800 - mit den Pendlerkais kannst du später viel effzienter bauen und planen. Aber bis dahin wirst du auch mehrfach umbauen müssen.

    Wenn du die Insel aus der Story übernommen hast, hast du auch nur relativ wenig Auswahl. Mit einem freien Spiel hast du ab Start viel mehr Fläche. Der Neustart ist also durchaus auch angebracht. Zudem sollte man mit einigen Seeds, also den Nummern bei der Kartenerstellung, experimentieren und sich die "beste" Karte auspicken, die man so findet.

    (Das ist allerdings recht relativ. Spätestens mit den Abschnitten in der Neuen Welt ist hier wieder Zufall mit drin.)


    Wie meine Vorredner schon sagten: Es ist eventuell empfehlenswert, erstmal ohne KI-Gegner zu spielen, um die Funktionen vollends auszutesten. Ansonsten ist man im ewigen Wettrennen gegen die KI und muss schnell genug sein, um die guten Landstücke früh zu besiedeln. Ich brauchte gut 5-10 Anläufe, um eine gute Starttaktik zu entwickeln - also etwas mehr als 20 Spielstunden - bis ich die Hauptinseln in der Neuen Welt als erster besiedeln konnte. Die KI war mir aber auch da immer im Nacken und kam keine 5 Minuten nach mir in der Neuen Welt an. Mit dem DLC und dem Kap "musste" ich dann auch nochmal neu anfangen, weil auch hier die Schnellbesiedlungs-Taktik nicht ganz aufging.


    Das Spiel lebt ein wenig davon, dass man sich entweder Zeit lässt und KI abschaltet oder eben möglichst der/die Erste ist. Oder später genug Schiffe baut und sich den Weg freischießt.