Posts by Wolfsmond

    Ich bin nach dem 36c3 auf den Factorio-Zug aufgesprungen, dort wurde im Kids-Space heftigst gebaut. Da Factorio nahezu lächerliche Hardware-Anforderungen hat, lief das ganze auf echt alten Möhren, die man bedenkenlos in Kinderhände geben konnte. :D Und dank der guten Lernkurve bekamen die Kinder beigebracht, was Wirtschaftskreisläufe und Produktionsketten ausmacht.

    Mich selber fetzt die Spielwelt an, der Basenbau und natürlich der Optimierungswahn.

    Wenn wir da mal nen schönen Server finden (gerne mit ner Gleiswelt! :D), bin ich gern dabei. ;-)

    GW2 hat die gleichen Macken, wenngleich hunderte Stunden Spielmaterial. Irgendwann biste mit den Stories dann halt durch und dann kommt "Standardkost": Dailies, Instanzen, Gruppenevents.


    Ist halt immer ne Schleife, die man pro Tag durchzieht. Egal in welchem Online-Spiel. Die SpielerInnen sollen bei Laune gehalten werden, darum ändert sich die Region. ;-)

    Ich teste das Spiel derzeit ein wenig. Ist schon schön, aber sehr Civ-lastig. Bisschen mehr schreibe ich dann, wenn ich ein gutes Gefühl dafür habe. Und nicht ständig neu anfangen will. ;-)

    Zur zweiten Frage: Man baut einfach drauflos, mit möglichst hoher Effizienz. Schachbrettmuster, erstmal Stadtwachstum generieren. Später dann, wenn der Geldfluss stimmt, baut man "schön".


    Wenn du Straßen nachziehen willst, musst du schon mit Reißbrett ran. Karte auf 2. Monitor öffnen, gute Kartenvorlage haben oder erstellen, Straßen so genau wie möglich nachziehen. Die Schönbauer hier können dir da sicherlich gut weiterhelfen. Ich bin da eher der Wirtschaftssimulations-Fan, Schönbau hat mich nie begeistert. ;)

    Zu 2: Kurzum: Übung, Übung, Übung. Das Kampfsystem von KCD ist relativ zu anderen Spielen doch deutlich anders - und sehr skillabhängig. Wenn du also kaum Faustkämpfe hinter dir hast und dazu deine Stats noch relativ schlecht sind, wirst du auch recht wenige Chancen haben. Gerade im "Gerangel" kommt es hier auf den richtigen Moment an, sich rauszuwinden. Meine Taktik - gerade am Anfang des Spieles - war einfach eine schiere Schlagwelle mit den kurzen Schlägen, dann wieder weg vom Gegner und Ausdauer regenerieren, wieder ran und so weiter. Ein Gerangel ging sehr oft nach hinten los. Später wird das dann besser.

    Eventuell schiebst du also Milan auch einfach auf, der läuft ja nicht weg.

    Denk auch dran, dass veredelte Güter effizienter sind als Rohstoffe. Das heißt, du kannst deutlich mehr Brot einladen als vergleichsweise die Mengen an Getreide dafür.


    Wenn es vorne und hinten nicht funktioniert, wirst du einfach komplett neu strukturieren und Tabellen wälzen müssen, weil dann was Grundlegendes nicht funktioniert. Das fängt bei schlechten Handelslinien an und endet bei Platzverschwendung durch zu viele Straßen.

    Du brauchst starke Produktionsinseln, die dann nichts anderes machen als beispielsweise Brot herstellen. Eventuell noch ein zweites Gut. Du wirst also auch nicht jede Inselbevölkerung vollständig glücklich machen können.


    Das ist auch so ein Ding mit Anno 1800 - mit den Pendlerkais kannst du später viel effzienter bauen und planen. Aber bis dahin wirst du auch mehrfach umbauen müssen.

    Wenn du die Insel aus der Story übernommen hast, hast du auch nur relativ wenig Auswahl. Mit einem freien Spiel hast du ab Start viel mehr Fläche. Der Neustart ist also durchaus auch angebracht. Zudem sollte man mit einigen Seeds, also den Nummern bei der Kartenerstellung, experimentieren und sich die "beste" Karte auspicken, die man so findet.

    (Das ist allerdings recht relativ. Spätestens mit den Abschnitten in der Neuen Welt ist hier wieder Zufall mit drin.)


    Wie meine Vorredner schon sagten: Es ist eventuell empfehlenswert, erstmal ohne KI-Gegner zu spielen, um die Funktionen vollends auszutesten. Ansonsten ist man im ewigen Wettrennen gegen die KI und muss schnell genug sein, um die guten Landstücke früh zu besiedeln. Ich brauchte gut 5-10 Anläufe, um eine gute Starttaktik zu entwickeln - also etwas mehr als 20 Spielstunden - bis ich die Hauptinseln in der Neuen Welt als erster besiedeln konnte. Die KI war mir aber auch da immer im Nacken und kam keine 5 Minuten nach mir in der Neuen Welt an. Mit dem DLC und dem Kap "musste" ich dann auch nochmal neu anfangen, weil auch hier die Schnellbesiedlungs-Taktik nicht ganz aufging.


    Das Spiel lebt ein wenig davon, dass man sich entweder Zeit lässt und KI abschaltet oder eben möglichst der/die Erste ist. Oder später genug Schiffe baut und sich den Weg freischießt.

    Ich spiele meist auch friedlich, aber Wirtschaftskriege sind toll. Der KI den Boden wegkaufen, dann selbst ein paar gut ausgebaute Häfen besitzen, damit sie sich die Rümpfe löchrig schlagen kann... läuft schon.

    Auch die Piraten kann man ja zum Frieden bringen. Fand es schon fast schade, als ich in einem Spiel mal eine Pirateninsel ausgeräumt habe. Hatte gehofft, ich würde sie in den Frieden nötigen, stattdessen waren die plötzlich alle weg. :D

    Ich geb zu, bei nem Neuanfang spiele ich in der "alten Welt" nur noch so weit, bis ich das Kap erreiche, und reiße dann dort alles nieder. Im Kap besiedle ich dann möglichst fix alle Ölinseln und die Konkurrenz dort kann mich mal kreuzweise. ;-)

    Ich denke, der Kampf gegen die KI macht bei dir einfach das Spiel deutlich schwerer. Ich setze in der Regel auf Diplomatie, brauche dann kaum eigene Kriegsschiffe, die Produktion ist dementsprechend eher friedlich eingestellt. Dadurch brauche ich insgesamt auch weniger Einwohner... Dazu kommt auch einfach, dass ich mir bereits beim ersten Besiedeln die größten Inseln gesichert habe - die KI ist vergleichsweise langsam. Und dank des Kaps hat man ja auch enorme Landvorteile (und auch hier: gleich am Anfang die Inseln mit Öl sichern und die KI kann einen mal...)