Posts by Gun155

    Habe gerade gesehen, dass das c't-Magazin (Nr. 12 vom 17. Mai) einen Artikel zur Weiternutzung von Win10-PCs unter Linux veröffentlicht hat. Das wäre für meinen alten Rechner mit i7 6700K und GTX 980Ti mal eine Überlegung wert. Ich würde ungern Win10 weiternutzen, wenn es keine Sicherheitspatches mehr gibt, auch wenn ich dann auf dem alten System keine kritischen Anwendungen mehr nutzen würde. Es wäre auch mal eine Gelegenheit sich mit Linux auseinandersetzen zu müssen, was ja auch nicht schaden kann.

    Clipping? Nein Danke, meine Nägel sind kurz genug.


    Bei Anno 1800 hat Clipping nichts mit Maniküre zu tun, sondern damit, dass ein Produktionsgebäude im Einflussbereich zweier Handelskammern steht und somit die Effekte von ganzen sechs Items auf das Gebäude wirken können (bzw. auch acht Items mit den zusätzlichen Slots des "Ministeriums für Arbeit)". Das funktioniert zum Teil auch mit Hafenmeistereien sowie mit Rathäusern bei Wohngebäuden der Hacienda, aber darum soll es hier nicht gehen.


    Eine Hochrad-Werkhalle im Einflussbereich von zwei Handelskammern



    Und was habe ich davon?


    Clipping ist besonders effektiv bei der Generierung von Zusatzwaren, also gratis Waren, die einfach so ohne zusätzliche Eingangswaren neben der normalen Produktion abfallen. Dafür braucht man allerdings Items. Und umso mehr Items wirken, desto mehr Zusatzwaren gibt es. Man spart sich also Produktionsgebäude für diese Zusatzwaren ein und kann den Überschuss an die Händler verkaufen oder in der Speicherstadt eintauschen. Folgend als Beispiel eine Hochrad-Werkhalle, die von je zwei "Bruno Ironbright, Ingenieurstitan", "Dario der Maschinenbauer" und "The Cutting Edge" beeinflusst wird.



    Normalerweise liefert Bruno bei jedem dritten Produktionsschritt ein schweres Geschütz und eine Dampfmaschine und Dario bei jedem achten Produktionsschritt eine Taschenuhr und einen Phonograph. Durch das Clipping wirken die Items jedoch doppelt, wodurch auch doppelt so viele Zusatzwaren abfallen. Bei 7 Sekunden Produktionszeit für ein Hochrad gibt es also alle 10,5 Sek. ein schweres Geschütz und eine Dampfmaschine und alle 28 Sek. eine Taschenuhr und einen Phonograph. Das hört sich vielleicht im ersten Moment gar nicht so verlockend an, aber es sollte bedacht werden wie viele Produktionsgebäude und somit Platz allein bei den Zulieferern der Produktionsketten für diese Zusatzwaren eingespart werden können!



    Jetzt erzähl endlich, wie ich das im großen Stil umsetzen kann, bevor ich mir meine Nägel abgekaut habe!


    Man kann damit auch erstmal klein anfangen, so wie im ersten Bild oben zu sehen, aber so richtig effektiv wird Clipping erst bei einem Verbund aus Handelskammern auf einer möglichst großen Insel, weil eine Handelskammer in der Mitte eines Rasters gleichzeitig auf vier Produktionsgebäude wirken kann. An den Seiten eines Rasters beeinflusst sie nur drei und an den Ecken nur noch zwei Gebäude. Zur Veranschaulichung etwas ASCII-Art (HK: Handelskammer, PG: Produktionsgebäude, I und ---: Wirkungsbereich der HK):


    HK---PG---HK---PG---HK

    .I.........I.........I

    PG........PG........PG

    .I.........I.........I

    HK---PG---HK---PG---HK

    .I.........I.........I

    PG........PG........PG

    .I.........I.........I

    HK---PG---HK---PG---HK


    Dieses Raster ist beliebig erweiterbar und lediglich durch die Größe der Insel beschränkt. Außerdem lässt sich in gewissen Maßen auch diagonal clippen. Was geht und was nicht, zeigt folgendes Bild:


    1: Viereck am Raster ausgerichtet; 2: Viereck diagonal; 3: Dreieck *zum Vergrößern klicken


    Leider kann nur im Viereck geklippt werden, auch wenn es auf den ersten Blick so aussehen mag, als wenn auch die platzsparende Variante im Dreieck funktionieren sollte. Des Weiteren kann Clipping lediglich bei Gebäuden mit einer geraden Anzahl an Kästchen für Breite und Länge angewendet werden, weil der Schnittpunkt beider Handelskammern in der Mitte des Gebäudes liegen muss und die Handelskammern selbst auch eine gerade Seitenlänge haben (4x4). Auf Anno1800Layouts lässt sich am besten nachvollziehen, welche Gebäude für Clipping infrage kommen. Dort findet sich ein entsprechendes Symbol:




    Was mache ich denn mit dem ganzen freien Platz dazwischen?


    Solch ein Clipping-Raster macht sich gut auf einer Bewohnerinsel, weil man mit den Zusatzwaren gleich die Bevölkerung versorgen bzw. diese in der Speicherstadt gegen benötigte Waren eintauschen kann. Man sollte es aber planen bevor man die Insel mit Wohnhäusern zugepflastert hat, wenn man nicht gerade ein Hardcore-Puzzlefreund ist. Ansonsten kann man auch Produktionsgebäude dazwischen bauen, jedoch profitieren diese dann nicht von den doppelten Effekten.



    Danke fürs Lesen und viel Spaß mit der Schwemme an Zusatzwaren.

    Für mich war es die erste Meldung, aber mal schauen ob die jetzt regelmäßig kommt. Ich finde es ja ganz nett, dass man als Nutzer an ein Supportende erinnert wird, da sich damit auch Sicherheitslücken auftun, aber ich würde das als gut informierter Nutzer auch gerne mit einem "Danke, ich weiß Bescheid. Nerv mich nicht damit!" abhaken können.

    Eine absolute Schweinerei ist hingegen, dass MS uns mit dem Supportende von Win10 zu einem Wechsel auf Win11 zwingt, dieses aber völlig willkürliche Hardwareanforderungen hat, die von vielen nicht sehr alten Systemen nicht erfüllt werden und uns somit auch zu einem Neukauf der Hardware zwingt. Dabei würde Win11 auch locker auf einem zehn Jahre alten Rechner laufen, wenn MS es nicht künstlich beschränken würde. Bei mir steht sowieso ein Hardwareneukauf an, von daher juckt es mich persönlich nicht ganz so arg, aber schon rein aus Umweltschutzgründen müssten sie dafür ordentlich einen auf den Sack bekommen. Dann bin ich auch noch gespannt, wie sich das mit der Werbung in Win11 entwickelt. Im Moment soll man sie noch abschalten können. :fie:

    Solltest du mal probieren! Klar, man braucht dafür Items um die Arbeitskraft zu senken, aber man kann eben auch einfach das Arbeitspensum um 50% hochdrehen und braucht sich bei sehr produktiven Betrieben nicht mehr um die Feuer- und Explosionsgefahr sorgen, die ja doch schon sehr nerven kann, wenn man nicht gerade eine Feuerwache neben jedes Gebäude stellt.

    Na ja, mit Pendlerkai hast du eben Zwischenfälle, da die Insel dann - wie oben beschrieben - als bevölkert gilt und somit auch Spacken dort rumlaufen, die für Zwischenfälle sorgen können.

    Ohne Bewohner und Pendlerkais in der alten Welt und dem Kap bzw. Pendlerstationen an den Lufthäfen in der neuen Welt können keine Zwischenfälle stattfinden.


    Beweisfoto:

    Oben sieht man, dass kein Fest stattfindet, was ja auch dafür sorgen würde, dass keine Zwischenfälle auftreten.

    Die meisten von euch werden es bereits wissen, aber falls nicht, will ich das Thema hier ein wenig erläutern:


    Auf Inseln ohne Bevölkerung können keine Zwischenfälle wie Aufstände, Feuer, Explosionen oder Krankenheiten stattfinden. Man benötigt also keine Polizei- und Feuerwachen oder Krankenhäuser und kann unbesorgt das Arbeitspensum für alle Betriebe auf das Maximum von +50% hochschrauben. Auf solchen Inseln dürfen allerdings keine Pendlerkais bzw. -Stationen errichtet werden, da sie sonst als bevölkert gelten und es somit wieder zu Zwischenfällen kommen kann!



    Woher bekommt man nun die Arbeitskräfte für die Produktionsbetriebe?

    Mehr Arbeitskraft

    Einerseits gibt es für im Bereich Expansion investierten Einfluss bis zu +200 Arbeitskräfte pro Einwohnerstufe und Insel. Die reichen natürlich nicht weit, aber immerhin lässt sich damit schon ein Kraftwerk betreiben.


    Außerdem kann man durch das "Ministerium für Verwaltung" des Palasts für jedes Rathaus +50 Arbeitskräfte gewinnen. Dieser Wert lässt sich ab einer Attraktivität von 9000 auf der Palastinsel um je 10 Arbeitskräfte pro 1.000 Attraktivität steigern; bei 33.000 Attraktivität und +300 Arbeitskräften pro Rathaus ist jedoch Schluss (siehe Wiki). Da auf den eher kleineren Produktionsinseln wenig Platz für Rathäuser ist und diese dort auch nicht benötigt werden, sollte man besser auf das "Ministerium für Arbeit" setzen - dazu gleich mehr.

    Weniger benötigte Arbeitskraft

    Andererseits kann man die benötigte Arbeitskraft durch Items senken. Jeder Betrieb sollte also im Einflussbereich einer Handelskammer stehen, deren Items die benötigte Arbeitskraft möglichst weit reduzieren. Eine einfache, aber für fast alle Betriebe geeignete Itemkombination wäre z.B. "Feras Alsarami" (-10%), die "innovative Druckerpresse" (-40%) und die "extrem laute Glocke" (-50%). Damit wird die benötigte Arbeitskraft auf Null gesenkt und gleichzeitig die Produktion um +75% gesteigert. Je nach Produktion gibt es jedoch wesentlich effektivere Itemkombinationen (siehe Anno1800Layouts).


    Dann wäre da noch die Richtlinie "Fabrikinspektionen" aus dem "Ministerium für Arbeit" des Palasts. Mit dieser wird die benötigte Arbeitskraft um 50% gesenkt und es bleiben in der Handelskammer mehr Slots für produktionssteigernde Items frei. Allerdings benötigt man für die Freischaltung dieser Richtlinie eine Attraktivität von 5200 auf der Palastinsel und für die Anwendung ein Regionalministerium auf der Produktionsinsel (siehe Wiki).



    Zum Abschluss noch ein Bild meiner Produktionsinsel für Baustoffe:



    Von den je 200 Arbeitskräften werden lediglich 40 Bauern für die Holzfällerhütten und 75 Ingenieure für das Kraftwerk benötigt. Der Rest läuft komplett ohne Arbeitskräfte. Wieso stehen da jetzt eigentlich noch Feuerwachen auf der Insel? :pillepalle: ^^

    Schraub doch mal die Auflösung runter, dann muss die Grafikkarte nicht soviel rackern. Gab es nicht auch die Möglichkeit mittels MSI Afterburner die Leistungsaufnahme zu begrenzen?

    Der Auflieger sieht mir mit den sehr weit hinten positionierten Achsen eher amerikanisch aus. Die haben ja breite Straßen und genug Platz, dass das nicht zu Problemen führt, aber versuch mal so ein Teil durch einen europäischen Kreisverkehr zu quetschen. Viel Spaß beim Kurbeln!

    Ja, beim letzten Gefecht kann man es mal so richtig krachen lassen, ohne Rücksicht auf Verluste. :spiteful:


    Zumindest zwei DLCs sind bestätigt, aber erst der zweite soll eine neue Fraktion bringen. Wo wird dann der erste DLC spielen? Wir haben bis jetzt Deutschland, die Sowjetunion, Finnland und die vereinigten Staaten im Spiel.

    Die Sowjetunion und Deutschland haben sich im Basisspiel schon ordentlich auf die Mütze gegeben. An der Ostfront gab es aber so viele Schlachten, dass sich daraus sicher eine zweite spannende Kampagne stricken ließe.

    Finnland durfte sich bereits in Talvisota gegen die Sowjets und später die Deutschen wehren. Ist da noch genügend Spielraum für eine komplette Kampagne?

    Bleiben noch die Amis. Die Invasion in der Normandie und der Vorstoß über Belgien, die Niederlande und bis über den Rhein wurde schon abgehandelt. Auch hier gäbe es bestimmt wieder Luft für weitere spannende Schlachten, dann aber aus der Sicht einer anderen Kompanie.

    Nordafrika und Italien würde ich als Schauplätze ausschließen, weil dafür eigentlich noch die Briten und Italiener als Fraktion fehlen, aber wer weiß...?